Spezielle Techniken - Classic Fishing - Mit CentrePin und Matchrute auf Großforellen & Saiblinge!

Dieses Thema im Forum "- Angeltechniken" wurde erstellt von salmocatcher, 12. Juli 2018.

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Wer kennt das englische "Classic Fishing"?

Diese Umfrage endet am 26. November 2045 um 15:00 Uhr.
  1. Ja, kenn´ ich!

    40,0%
  2. Nein, kenn´ ich nicht!

    20,0%
  3. Jein, würde aber gerne mehr darüber erfahren!

    40,0%
  1. salmocatcher

    salmocatcher Petrijünger

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    Hallo an alle Fischer hier,

    kennt sich jemand mit dem "Classic Fishing" auf "große und wilde" See-, Bach-und Regenbogenforellen sowie Bach-und Seesaibling mit der Matchrute (3,60m - 3,90m - 4,20m) und CentrePin - Rolle (4" - 5") aus, sprich in Flüsse, von leichter bis starker Strömung, sowie in Seen und Teichen?

    Welche Köder werden dabei bevorzugt? Fleischmade, Wachsmottenlarve oder Forellenteig?
    Welche Schnurstärke (Monofile)? 0,20 - 0,25mm?
    Wieviel Haupftschnur sollte auf die Rolle? 60 - 150m?
    Welche Harkengöße und Vorfachlängen? 6 - 12? Mit grundnaher Vorfach - Abstimmung
    Pose oder etc.? Leichte Posen, oder was?

    Würde mich über viel Input und Starthilfe sehr freuen...
     


  2.  
  3. c@fish

    c@fish Profi-Petrijünger Gutachter-Kollegium

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    Klassisch auf Forelle Fischen? Da würde ich auch gerne mehr davon erfahren. Das Setup, was du beschriebst, klingt wie einfaches Posenangeln. Für Forellen gibt es besondere Posen, teilweise mit Wasser befüllbar, um größere Distanzen zu erreichen. Fleischmade, Bienenmade und Forellenteig sind fängige Köder, wobei letztere eigentlich nur an Angelteichen genutzt werden, soweit ich weiß.

    Würde mich freuen wenn da noch ein paar Leute aus dem Nähkästchen plaudern;)
     
  4. Jens_FHP

    Jens_FHP Profi-Petrijünger Moderator Gutachter-Kollegium

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    Ich denke das ist ähnlich der klassischen englischen Fischerei an Fließgewässern beispielsweise auf Döbel oder Rotaugen.
    Quasi Wanderangeln mit abtreibender Pose und langen Ruten an (schnell) strömenden Fließgewässern...
     
  5. Jack the Knife

    Jack the Knife Schnitzeltechniker/Rebell

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    Nicht unbedingt jetzt mit dieser Kombination, aber früher und auch heute benutze ich dazu noch gerne jegliche andere Ruten die ich habe, an kleinen Bächen auch gerne meine Spinnruten mit Längen zwischen 2-3m, an freistehenden Gewässern dann eine Posenrute mit ca 4,20m Länge Wurfgewicht dürfte irgendwo bis 40g liegen.
    Als Rolle dient mir dabei meistens eine einfache Stationärrolle in der 1000-2500er-Größe jenachdem mit Geflochtener (0,08er mm) oder auch mal mit Monofiler Leine im Durchmesser zwischen 0,20mm bis 0,28mm, denn nur wegen dem Trotting würde ich mir jetzt keine Centrepinrolle kaufen oder zulegen, ein weiterer Verwendungszweck der Rolle wäre beim Renkenfischen , was ich aber auch damit nicht mache.

    Tja, das geht von allen möglichen Würmern über Maden zu Grashüpfern, Köderfischchen, diversen Insekten und was einem sonst noch so in die Finger oder den Sinn kam, selbst mit künstlichen Fliegen, Goldkopfnymphen und zum Teil auch Streamern haben wir gut gefangen.

    Siehe oben!

    Kommt natürlich auf das Gewässer an!

    Da deine Frage auf die Centrepin-Rolle zurückgeht, es sollte immer soviel Schnur wie möglich rauf, auch bei den Stationärrollen.


    Die Harken lassen wir mal brav im Garten stehen.

    Die scharfen Haken nutzen wir zum Angeln, welche Größe ich dabei nutze kommt natürlich auch auf den verwendeten Köder an, aber ich nutze generell größere Haken um erstens weniger Fische zu verangeln und die lassen sich auch leichter lösen.
    Also je größer der Köder, desto größer der Haken, bei mir sind es meist Größe 2 bis minimal Größe 8, kleiner gehe ich beim Naturköderangeln an Bächen oder auch Flüssen kaum, außer ich benötige Köderfische.

    Die Vorfachlänge kommt immer ganz auf das Gewässer an, an Bächen können dies zwischen 45-80 cm Länge sein, manchmal auch bis zu 1,20m .

    An stehenden Gewässern nutze ich meist Vorfächer mit ca 60-80cm Länge wenn ich stationär fische, denn die Tiefe kann ich sehr gut mit der Laufpose und den Stopper korrigieren.

    Angle ich allerdings aktiv, dann angle ich auch gerne mit feststehender Pose und dementsprechend langem Vorfach mit bis 2,5m Länge .

    Kommt auf die Situation an, das geht von der leichten Stipppose( 1g Tragkraft) bis zum fetten vorgebleiten Waggler( 20g Tragkraft) .
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2018
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  6. salmocatcher

    salmocatcher Petrijünger

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    Genau, darum geht es, nur halt in abgewandelter Form und auf (große) Forellen! Als Köder ausschließlich Fleischmaden, Wachsmottenlarven, Würmer und Grashüpfer, alles sehr grundnah, mit leichter Pose treibend, da große Forellen ja bekanntlich tief stehen!

    Die Tackles bestehen nur aus langen Matchruten (3,60m - 3,90m - 4,20m) und Centrepin - Rolle mit Posenmontage bis max. 4g - 6g, besser weiter darunter 1,5g - 3g (4g), max. ein Klemmblei am Vorfach, nichts anderes, sollen auch auf Seen sehr gut funktionieren.

    Kein Spinnrute, keine Stationärrolle, keine vorverbleiten Posen, keine Stipprute! Forellenteig ist dabei verpönt!
     
  7. Fliege 2

    Fliege 2 Fliegenfischer

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    Und genau da sehe ich das Problem. Du kannst nicht selektiov nur die großen Forellen beangeln. Das ist unmöglich. Forellen nehmen gerade diese Köder sehr gerne und schlucken sie in der Regel tief. Auch untermassige Forellen, die Du nicht entnehmen darfst tun das. Eine kleine Forelle würde das nicht überleben.

    Fliege 2
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2018
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  8. Jack the Knife

    Jack the Knife Schnitzeltechniker/Rebell

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    Jeder wie er will, würde ich das sagen!

    Angle schon seit jeher so, werde wegen dir jetzt bestimmt kein Tackle kaufen, was ich nur für eine Angelart nutzen kann.

    An vielen Gewässern sind Ruten zwischen 3,60-4,20m kaum bis garnicht nutzbar, von den Seen und größeren Flüssen mal ausgenommen, ob es allerdings an den größeren Flüssen Sinn macht gezielt auf Forellen und Saiblinge angeln zu wollen ist die nächste Frage, da werden sich vorher Aitel, Aland, Barbe und Co die Köder schnappen, bevor ein Salmonide zupacken kann oder es überhaupt welche gibt.
    Mit der Centrepin ist man zudem bei der Wurfweite sehr eingeschränkt, wäre ein Manko für mich, da man an die meisten Hotspots nicht rankommt!


    Mit meiner Ausrüstungsaufzählung wollte ich nur zeigen, daß es auch einfacher und günstiger geht, da dies Gerät die meisten sowieso schon haben, zum Ausprobieren reicht es allemal.



    Hat niemand erwähnt!

    Den hat bisher nur einer erwähnt, du selbst im Eingangspost!

    Um allerdings gezielt auf die großen Salmoniden zu Angeln sind deine erwähnten Köder nicht die Besten, im Gegenteil.

    Um gezielt an die größeren Salmoniden heranzukommen sind kleine und mittlere Köderfische (6-12cm), ich bevorzuge Gründlinge, Elritzen ,Mühlkoppen und diverse andere schlankere Weißfische, zu empfehlen, welche ich ausschließlich mit der Ködernadel auf einen großen Einzelhaken aufziehe oder an einem großen Einzelhaken anders (Schwanzköderung, Lippenköderung durch beide Kiefer) anbiete.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juli 2018
  9. Jens_FHP

    Jens_FHP Profi-Petrijünger Moderator Gutachter-Kollegium

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    Selektiv definitiv nicht...

    Aber diese Angelart unterschiedet sich denke ich (bin keine Fliegenfischer!) nicht so sehr vom Nymphenfischen mit Bissanzeiger. Ergo setzt man den Anhieb sehr schnell und vermeidet so ein tiefes Abschlucken. Allerdings erfordert das natürlich sehr viel Aufmerksamkeit und ganz vermeiden lässt es sich auch nicht, dass mal eine kleine Forelle schluckt und verangelt wird.

    Vermutlich wird man den Köder weniger Werfen, sondern mehr oder weniger unter der Rutenspitze absetzten und treiben lassen indem man am Ufer mitgeht. Deswegen auch die langen Ruten.

    Letztendlich denke ich, soll diese Angelei eine Art Kombination aus Fliegen- und Posenfischen sein, deswegen auch die Centrepin.

    Ganz genau...selbes Setting aber mit Köfis...etwas länger warten mit dem Anhieb...und die Kapitalen werden kommen.
     
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