Catch & Release.....

Dieses Thema im Forum "- Allgemeines" wurde erstellt von Angelspezialist, 4. September 2004.

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Wie steht Ihr zu dem Thema "catch and release"?

  1. Ich bin dafür

    721 Stimme(n)
    41,1%
  2. Ich bin dagegen

    154 Stimme(n)
    8,8%
  3. Es kommt auf die Situation drauf an

    872 Stimme(n)
    49,7%
  4. Keine Ahnung

    6 Stimme(n)
    0,3%
  1. remo230777

    remo230777 Profi-Petrijünger

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    @ klaus peter paul

    derzeit gibt es von der Wissenschaft zwei MEinugen zum Thema Schmerzempfinden von Fischen
    deine Aussage Fische empfingen keinen Schmerz, weil sie diesen Reiz nicht im Hirn verarbeiten köönen beruht auf den Forschungsergebnissen von Professor James D Rose (Universität von Wyoming) und der Aussage vom Fischbiologen Bruno Broughton.
    Meine Aussage Fische besitzen die Fähigkeit Schmerzen zu empfinden werden vom Sneddon-Team (Wissenschaftler des Roslin Institutes und der Universität Edinburgh)unter der Leitung von Dr. Ruth Sneddon gestützt.

    Auch wenn die EEA sich derzeit mehr auf die These der Verfechter "Fische fühlen keinen Schmerz" stellen, ist ein eindeutiger Beweis für diese Annahme bis dato ,so weit ich weiß, nicht getroffen. Aus diesem Grund fordert mit Sicherheit der Gesetzgeber uns auch auf den Fisch waidgerecht zu Töten nach dem anlanden. Bei 100%iger Sicherheit Fische können keinen Schmerz erfinden wär diese Gesetz völliger Humbug, da der Fisch ja egal wie er ums Leben kommt nicht leidet.



    Einen weiterer Punkt gegen C&R, ist das unnötige Verletzen eine Lebewesens (auch wenn es keinen Schmerz empfinden sollte). Durch jegliche Verletzungen ist wird das Risiko gesteigert, dass der Fisch früher als erwartet sein Leben verliert und dies auf Grund von Reinem Spass des Jägers.


    Für mich bleibt C&R moralisch verwerflich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2007
  2. Angelspezialist

    Angelspezialist Super-Profi-Petrijünger

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    @remo230777

    Ich möchte mich nicht für und nicht gegen Deine Meinung stellen, aber erkläre mir doch mal bitte wie es sein kann, dass z.B. auch ich selbst auf meine Hakenköder schon einige Fische ganz normal gefangen habe, die von Fischreiher & Co. von Rückrat bis zum Bauch komplett durchgepickt waren (oder in anderen Worten ein dickes Loch von oben bis unten hatten) und trotzdem normal der Nahrungssuche nachgegangen sind, als wenn nichts passiert wäre. Wenn mir als Mensch einer ein Loch durch den Körper rammen würde, denke ich garantiert nicht mehr an Nahrungsaufnahme!?

    Mir sagt dies und viele weitere Beispiele - die sich auch in Wort und Bild belegen lassen - dass ein Fisch niemals das Schmerzempfinden eines Wirbeltieres haben kann! Da kann mir jeder Biologe eine Story vom Gegenteil zu erklären versuchen - ich glaub's nicht! :)

    P.S.: Und wenn ich eine diesbezügliche belegende wissenschaftliche Analyse eines Biologen haben möchte, dann kaufe ich mir diese einfach - so einfach ist das heutzutage. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2007
  3. Newbie

    Newbie Profi-Petrijünger

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    Ist zwar völlig am Thema vorbei aber ich muß es loswerden.
    Absolut schmerzhaft für den Fisch ist das Angeln mit Harken und auch der Einsatz von Hacken. Sinnvoller ist es mit Haken.
    Ist denn das so schwer? :crying
     
  4. Fairbanks

    Fairbanks ---------------------

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    Lol, also ich hab´s mir diesmal verkniffen, aber schön das zu sehen das ich nicht der einzige der diesen Gedanken hatte.
    Gruß Fairbanks
     
  5. Fairbanks

    Fairbanks ---------------------

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    Hallo Angelspezi,

    ich der Sache gebe ich Dir völlig recht, nur ist das Beispiel mit der Futteraufnahme nicht besonders aussagekräftig. Lebe seit frühester Jugend mit Tieren und seit 20 Jahren auf einem Bauerhof und habe da, fernab von irgendwelchen wissenschaftlichen Ansätzen, ganz einfach die Erfahrung gemacht, das Tiere anders mit Schmerz umgehen als Menschen. Es gibt zum Beispiel meiner Meinung nach weder Selbstmitleid, Mitleid noch Empathie bei Tieren (von einigen wenigen im engen Herdenverband lebenden Arten vieleicht einmal abgesehen, so trauern Elefanten z.B.). Das sind menschliche Eigenschaften und Herangehensweisen... Weshalb die Aussage das Du mit einem Loch im Körper nicht mehr ans Futtern denken würdest nicht weiterhilft, mal abgesehen davon, das Du es nach einer gewissen Zeit mit Sicherheit wieder tun würdest.
    Ein verletztes oder krankes Tier macht, solange die Verletzung bzw. Krankheit es zu läßt einfach weiter und da ist die Futteraufnahme das naheliegenste. Es wird nicht rumlamentiert, warum schon wieder ich, es stellt sich nicht euf einmal die große Lebenskrise ein, bzw. Sinnfrage. Erst wenn der (Über)- lebenswille gebrochen ist, oder die Fähigkeit Nahrung zu erwerben, jagen - suchen, verloren geht, naja dann ist´s halt vorbei.
    Und eine wissenschaftliche Studie kaufe ich mir nicht, die gebe ich in Auftrag *g.... hört sich doch gleich viel besser an.

    Gruß Fairbanks
     
  6. Pescador

    Pescador inaktiver Account

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    Glauben oder Wissen?

    Solange nicht eindeutig und unwiderlegbar von der Wissenschaft bewiesen wurde daß Fische keinen Schmerz empfinden können, muß ich selbstverständlich von der Warscheinlichkeit ausgehen, daß sie Schmerz empfinden können.

    So einfach ist das.

    Ach ja, C&R:

    Wenn ich eine angemessene Menge Fisch fange und töte, und den Tieren damit vermutlich Schmerz zufüge, tue ich es damit der Fisch Verwendung in meiner Küche findet.
    Dies halte ich für ein naturgegebenes Recht.

    Fischfang, nur zu Selbstdarstellungszwecken, die Tiere verletzt und verpilzt und völlig erschöpft am Ende sich selbst zu überlassen, ist inakzeptabel und sollte zum Schutze der Tiere auch nicht im Ermessen des Anglers liegen.


    Gruß,
    Stefan :koch:
     
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  7. Harzer

    Harzer Salmonidenfreund

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    Soll doch jeder machen wie er will oder darf. Es gibt ja genug Gewässer an denen
    sogenannte "no kill" Vorschriften bestehen. Vorwiegend im Ausland.
    Diese Gewässer haben dann natürlich einen außerordentlich guten Bestand und
    es ist eine Freude dort Fischen zu dürfen.
    Warum soll ich eine Forelle die an der Fliege gehakt wurde nicht schonend
    zurücksetzen dürfen. Auch wenn sie maßig ist.
    Untermaßige müssen zurückgesetzt werden. Ist doch wohl echt ein Witz.
    Haut mir doch alle ab mit dieser Doppelmoral.
    Wenn ich einen Fisch essen will dann töte ich ihn.
    Wenn ich keinen japp drauf hab schwimmt er weiter, peng.
    Mfg Armin
     
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  8. Eberhard Schulte

    Eberhard Schulte Flyfisher

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    Hallo zusammen!
    @Pescador
    Wenn ich Dich jetzt recht verstehe, ist der Ablauf bei Dir - an guten Beißtagen natürlich - folgender:
    Du fährst zum Wasser, baust Dein Geschirr auf, fängst an zu angeln und fährst nach ca. 1 Stunde mit einem Beutel voll Fische wieder nach Hause, denn jeder Fisch, den Du dann noch mehr fängst, ist ja nur noch Fangen um der Selbstdarstellung willen.
    Habe ich Dich so recht verstanden??? :hahaha: :hahaha: :hahaha:
    Gruß
    Eberhard
     
  9. Herbert52

    Herbert52 Profi-Petrijünger

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    Hay. ich bin dagegen, wiel ich die gefahr sehe das in Gewässern mit Fangbegrenzung
    zb. 5 Edelfische. nach dem 4ten Fisch wenn sie zu schnell beisen immer wieder zurück
    gesetzt wird. Denn man will ja den ganzen tag genießen und nicht nach 2-3 Stunden schon wieder nach Hause fahren. Oder seht ihr die Gefahr nicht so ?
     
  10. Pescador

    Pescador inaktiver Account

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    Hallo Eberhard,

    Du hast fast recht verstanden.

    Mit der Selbstdarstellung meine ich Fische fangen, sich damit fotografieren, messen u. wiegen und wieder zurück setzen. Dies gezielt und in möglichst großen Stückzahlen, ohne weiteren vernünftigen Grund. Übrigens hatte ich das Wörtchen "nur" kursiv gesetzt...

    Ansonsten liegst Du mit Deiner Vermutung nicht so falsch.
    70 - 80% meiner Angelaktivitäten gestalten sich in Form von Spinnfischen oder Pirschen (auch vom Boot) mit der Spinnrute. Meine Zielfische sind Barsche und Zander.
    Habe ich mein gewünschtes Quantum erreicht, ob mit der Spinnrute oder beim Ansitz, stelle ich das Angeln ein. Somit habe ich Fische für den direkten Verzehr für mich und meine Familie (keine Großfamilie :) ). Einen Teil friere ich ein für später.

    Es kommt selten vor daß ich nach einer Stunde schon habe was ich brauche. Und wenn doch, auch ok. Dann kommt der Fang zum Auto in die Kühlbox, was mich nicht daran hindert mich weiterhin am Wasser aufzuhalten.

    Gruß,
    Stefan
     


  11. Fairbanks

    Fairbanks ---------------------

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    Jow, da sprichst Du mir sowas von aus der Seele, hätte glatt von mir sein können, der post. Hoffe das kann man noch sagen ohne gleich wieder eine C&R Diskussion vom Zaun zu brechen. Finde es schon echt witzig, wenn man dann als Kochtopfangler diskriminiert wird.

    Gruß Fairbanks
     
  12. Carp-Patrick

    Carp-Patrick Carphunter 666

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    Also ich für meinen Teil bin für C&R, zumindest beim Karpfenangeln.
    Bin auch sehr gerne mit der Spinnrute unterwegs und ich nehme auch schonmal nen Hecht oder Zander mit. Warum denn auch nicht, schmeckt doch gut.
    Zugegeben, auch ein Karpfen findet mal den Weg in den Topf, jedoch brauche ich keinen Fisch mitnehmen von dem ich ein halbes Jahr essen könnte.
    Meiner Meinung nach sollte es doch jeder für sich entscheiden können, ob er nen Fisch einer "sinnvollen" Verwertung zuführen möchte oder ob er sich daran erfreuen kann, dem Fisch zuzusehen wie er wieder in seinem Element abtaucht.
    MfG Patrick
     
  13. Pescador

    Pescador inaktiver Account

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    Ich find den Titel "Kochtopfangler" gar nicht so falsch, zumindest was mich angeht.

    Schade ist nur, daß manche Vertreter der C&R- Fraktion sich immer wieder mal dieser Bezeichnung bedienen wenn es z. B. um die maßlose Entnahme von Fisch geht. Das gerne angeführte und pauschalisierte Beispiel des osteuropäischen Anglers.

    Gruß,
    Stefan :)
     
  14. Thomas Metzger

    Thomas Metzger Petrijünger

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    Ich kann mich Carp-Patrick nur anschließen.

    Wenn ich als leidenschaftlicher Karpfenangler jeden Fisch mitnehmen würde
    wäre meine Tiefkühltruhe nur noch voll mit Fisch und nichts anderem mehr,
    und da geht viel rein! :)

    Natürlich entnehme ich auch Fische, aber auch nur soviele wie ich auch essen
    kann.

    Petri Thomas
     
  15. nepomuk

    nepomuk Super-Profi-Petrijünger Gesperrte(r) User(in)

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    Bei Zeiten werde ich Euch mal einen Angelschein aus Adolfs Tagen präsentieren.

    Ich handhabe es so:
    Hechte werden grundsätzlich freigelassen,
    ebenso Karpfen, Barben und Schleien.
    Aal ab 50cm, Zander und Barsch nach Schonmaß.

    Falls keine Köderfische gebraucht werden darf jeder Fisch leben,
    sogar Kaulbarsche.

    Gehe ich gezielt auf Aal (im Sommer benutze ich ausschließlich 2er Wurmhaken) und habe Beifang wie Mühlkoppen oder untermaßige Forellen
    die aus allen Poren bluten,
    werden diese Fische sofort! abgeschlagen,eingepackt,
    um später zu Rubby-Dubby verarbeitet zu werden.

    Von wegen Töten und vergraben.

    Es schmerzt mich eine Rotgetupfte so bluten zu sehen (aber die Mistfiecher zappeln wie irre und machen sich alles kaputt)

    So sterben diese Fische nicht "wenigstens" nicht umsonst.

    Warscheinlich werde ich mich dem Groll einiger Angler aussetzen....

    Ich finde meine Einstellung ok.

    Zumal meine Fischentnahme sehr bescheiden ist.
     
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  16. Harzer

    Harzer Salmonidenfreund

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    Das ist das immer wiederkehrende Problem wenn an Salmonidengewässern
    mit Naturködern gefischt wird, werden darf.
    Die kleinen Forellen sind immer sehr schnell und nehmen auch dicke
    Tauwürmer an relativ großen Haken fix und immer tief.
    Diese kleinen Gierhälse haben da null Chance zu überleben.
    Gott sei dank das nach und nach die Fischereiberechtigten aufwachen
    und zunehmend an Forellenbächen und Flüssen nur noch Kunstköder
    erlaubt sind.
    Für mich wäre es wünschenswert da noch eins draufzusetzen.
    Nur noch Fliege an derartigen Strecken.
    Mfg Armin
     
  17. nepomuk

    nepomuk Super-Profi-Petrijünger Gesperrte(r) User(in)

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    Mein Hausgewässer war einst stark verschmutzt,
    doch die fetten Aale gab es immer,
    Wenn sich Die Vereine nicht vorher Gedanken machen welcher Besatz
    passend ist,.... der Richtige ist,
    tut es mir Leid.
    Drei Vereine sind Pächter.
    Der Eine haut Zander und Aale rein,
    der zweite???
    Letzterer meint ....Forellenbesatz is jut 2000 Bachis 10 cm ...die wachsen ja noch .
    Bei Rebo's hätte ich es noch verstanden.


    Doch weil die Vereinsleitung meint ein Forellengewässer schaffen zu müssen
    und ökologisch wurde so viel getan ......kotz!!!


    Die Werre ist zu 80 Prozent im Raum Herford begradigt, befestigt, betoniert,
    die Alliertenangriffe wurden mit Bauschutt aufgefüllt.

    Wären da noch Bombentrichter, Kolke..ect. Viehtränken,Buhnen..
    nichts.

    Sollen die doch nach Bayern fahren um Forellen zu fangen,oder die Natur entscheiden lassen!!
     
  18. Deas

    Deas Petrijünger

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    Hallo zusammen,ich bin klar für Catch&Release!Wenn ich als Fliegenfischer ans Wasser gehe,(fische nur mit Schonhaken)ist der gehakte Fisch kaum länger als 5 Sekunden ausserhalb seinem Lebensraum,brauche nicht mal ne Lösezange!Ich verzichte auch auf Fotos oder dergleichen...und sind wir mal ehrlich,wer geht schon ausschliesslich zum "Nahrungserwerb"ans Wasser...??Für mich zählt der Fangerfolg,aber so schonend wie möglich!!Und wenn ein Angler nach dem "waidgerechten" töten eines Fisches festellt das da noch ein Zentimeter zum Schonmass fehlt (soll neimand behaupten er habe ein so gutes Augenmass),ist er deswegen ein Verbrecher??Ich denke das wir uns am Wasser mehr oder weniger am Rande der Legalität bewegen,im Hinterkopf die gültigen Gesetzte,aber auch Respekt vor dem Leben......in diesem Sinne Grüsse von Andreas
     
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  19. fly fisher deluxe

    fly fisher deluxe Fly-Fi Verrückter

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    Oh wie schön

    Ist es nicht schon ein leidiges Thema geworden?

    Wer kennt das nicht:
    "Oh du lässt den Fisch wieder schwimmen--->Du darfst das aber nicht"

    oder :

    "Lass ihn doch weider rein--->Er soll nochmal ablaichen"


    Alles Quatsch!!

    wenn man dieses Thema einmal neutral betrachtet sollte einem doch auffallen,dass es immer auf die Situation ankommt.

    Ein beispiel:

    Ich fange einen großen Barsch (sagen wir einmal 40 cm lang) laut Gesetz habe ich dem fisch eins über die Rübe zu geben und zu verwerten (auf verwerten werde ich später auch noch eingehen).

    In Anbetracht der Biologie des Barsches und seiner Lebensweise als ausgesprochener Kanibale ist aber genau dieses Verhalten Falsch!!!!
    Wie viele angler beschweren sich über einen verbutteten barschbestand---Ich kann nur raten. Schauen wir uns einmal das gewässer und das fangverhalten dieser Angler an:

    Angler X geht an seinen Vereinssee um dort auf barsche zu Twistern.Nach einigen Würfen erhält Angler X einen Biss und kann einen Barsch von 10 cm landen. ich bin mir zu 100% sicher das Angler X diesen Barsch wieder schwimmen lässt....

    10 Minuten später: Angler X bekommt einen weiteren Biss, diesmal ein barsch mit 35 cm.wetten dieser fisch wird in der Pfanne landen?

    wo war jetzt hier der Fehler?

    Ganz einfach:Es dauert jahre bis ein Barsch diese größe erreicht hat und so zur regulierung der eigenen Art beitragen kann.Wenn man jetzt also allen großen Barschen des gweässers eins Auf die Rübe gibt so muss man sich nicht wundern das bald nur noch die kleinen beisen.Und das wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern,da ohne die großen Raubbarsche kaum noch eine vernünftige "eindämmung" der kleinen barsche möglich ist.Nun passiert folgendes:
    Der Barschbestand explodiert---und die (meisten) Angler werden die kleine Barsche weiterhin wieder schön schwimmen lassen------ganz sicher.und da spielt ein gesetzliches Verbot dann auch keine Rolle!!

    Und schon haben wir aus einem einst gesunden barschbestand einen verbutteten Bestand gemacht.
    Toll oder?

    Weiteres Beispiel:

    Ich fange einen großen Hecht--->laut Gestz :autsch: und :essen:

    Ökologisch falsch!!

    Es ist erwiesen das der Roggen großer Hechtdamen von besserer Qualität ist als der eines kleineren Artgenossen.
    Also warum in aller Welt soll ich denn nun diesen hecht abschlagen?Mir wurde beigebracht ich soll bei der Fischerei immer mit weitblick und vernunft handeln.
    Ist es Vernünftig einen solch wichtigen Fisch aus dem Gewässer zu entfernen??ich denke nicht





    Es würde mich schon sehr interesieren wie man dazu kommt so ein Schwachsinn zu verfassen!!!!
    Kennt dieser Verein eigentlich das Wort weitsicht???

    Wenns nach denen geht soll ich also die 60cm Bafo aus dem kleinen Bach mitnehmen obwohl dort der Bestand ohne hin nur noch durch Besatzmaßnahem gesichert ist?
    :nixweiss: :nixweiss: :nixweiss:

    was für ein Sch...

    Als nächstes möchte ich auf jene eingehen die generell jeden Fisch schwimmen lassen.

    Nehmen wir wieder das Beispiel mit den Barschen.
    Sollen wir Angler den nicht für ein Ökologisches gleichgewicht sorgen??
    Ich denke schon......Also raus mit den kleinen und die dann in die Pfanne oder für den Besatz in anderen gewässern nutzen.
    Durch die reduzierung der kleinen haben wir vielleicht in 5 bis 10(!!!) Jahren wieder ein Barschbestand der sich selbst reguliert.....

    Es gibt viele solcher Fälle und ich denke das dies eine Bestätigung für dafür ist das man immer von fall zu fall selbst entscheiden muss :zwinkernd :zwinkernd

    Jetzt noch was zur Verwertung:

    Im gesetz steht doch das niemand einem Tier ohne Grund leid und schmerz zufügen darf.

    Folgende Situation die ich selbst erlebt habe lässt mich an deisem Satz zweifeln :

    Ein Osteuropäischer und ein deutscher Angler treffen sich zum Angeln auf Karpfen.Beide fingen gut----insgesamt 7 Fische.
    ihr habt es erahnt.Gleiches Spiel :hauen :essen:

    Eigentlich müsste ja mit sieben Karpfen der "FISCHVORRAT" für den nächsten Monat gegeben sein.Und somit besteht kein Grund mehr weiter zu angeln oder gar noch mehr fische zu entnehmen.

    Pfeifendeckel.....
    Nächster Tag---Auf zander.es lief eigentlich so ab wie am Vortag.

    So ging es etliche male bis zum Ende der saison

    Meine Frage lautet: Warum zum teufel werden diese menschen nicht bestraft???

    jeder Depp bekommt eins auf den Deckel wenn er mal ein rotauge released aber bei nem freundlichen massenschlachten ohne ökologischen Hintergrund schaut man gerne zu...

    :wein :wein :wein :wein :wein




    Ps:Hier noch was für die Fraks von oben genanntem verein:

    Es müssen also laut Badenwürtembergischen Fischereigestz nicht alle Maßigen Fische entnommen werden........

    Meiner Meinung nach ist der verein ein Witz oder zumindest einmal dessen Vorstand

    In diesem Sinne----->tight lines

    Mfg

    Fly
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2007
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  20. Fischakeenig

    Fischakeenig Fischfeind

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    Ich muß etz auch mal meine Meinung loswerden:

    Erstens: ich sags jeden Tag meinem kleinen Sohn "MIT ESSEN SPIELT MAN NICHT"

    Zweitens: Ich krieg soooo nen dicken Hals, wenn ich am Gewässer solche Sprüche hör: "Ich mag sowieso kein Fisch, warum sollt ich dann einen mitnehmen" - mein Kommentar: "Such Dir n neues Hobby"

    Es kann doch absolut nicht sein, daß ich nur um mich an nem Drill aufzugeilen, einem Tier den Stress (Schmerzempfinden hin oder her) von so nem Drill zumuten muß. Und die Leute reden dann auch noch von RESPEKT gegenüber dem Tier - da könnt ich kotzen :wut
    Denn mir kann keiner erzählen, daß dem Fisch des egal is. Sonst würd er mit Sicherheit nicht so kämpfen. Respekt is bei mir was anderes.

    Dass die Schonmaße gerade für Hecht (bei uns 50cm) wirklich zu niedrig sind und ich nen 55er auch wieder in die Freiheit entlassen würde steht außer Frage. Aber schon mit dem Gedanken an nen See zu gehn, dass ich sowieso keinen Fisch nach Hause nehmen will, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

    Ach ja, Wenn ich mein Fangpensum lt. Tageskarte erfüllt hab, geh ich wieder Heim. Und wenns auch mal kürzer is - egal - dafür sitz ich an anderen Tagen wieder den ganzen Tag da und fang nix.

    So, und nu könnt Ihr mich lynchen, aber is mir egal, ich vertrag einiges :grins
     
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