Bissanzeige bei Grundfischangeln mit toten Köderfisch

Dieses Thema im Forum "- Angeltechniken" wurde erstellt von Angelfreunduwe, 21. September 2014.

  1. Angelfreunduwe

    Angelfreunduwe Neuer Petrijünger

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    Hallo,
    bin Anfänger im Raubfischangeln und würde mich freuen, wenn ich zu meinen Fragen Tipps bekommen könnte, vielen Dank im voraus.
    - wie kann man sich am geeignesten einen Biss (ohne Widerstand mit offenen Rollenbügel) beim Grundfischangeln mit toten Köderfisch auf Zander anzeigen lassen
    - kann man einen Zanderbiss oder Hechtbiss beim Grundfischangeln unterscheiden (bei Zander sollte man ja länger warten)
    - wenn man Köderfisch schwebend präsentiert und man hat auf Hauptschnur ein Durchgangsblei, wie kann man sicherstellen, das Köderfisch nicht zu hoch schwimmt, es ist ja bei offenen Rollenbügel auch kein Gegenwiderstand vorhanden

    Danke für Antwort, Gruß Uwe
    :)
     


  2.  
  3. Fischer1991

    Fischer1991 Profi-Petrijünger

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    Der beste bissanzeiger, so wie ichs schon so oft gemacht habe ist der bierdeckel auf der offenen spule.
    Oder ein knicklicht auf die spule legen.

    Dann gibts noch die variante mit dem kletteraffen und elekrischen bissanzeiger.

    Es gibt noch einige mehr.
    Kommt natürlich drauf an welches gewässer du befischt.
    Wenn du strömung hast fallen schon mal zwei der genannten weg.
    Im see ists kein problem

    gruß
     
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  4. Modellbauer

    Modellbauer Profi-Petrijünger

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    In Seen einfach Rolle auf , Schnur senkrecht runter und irgend etwas brauchbares und sichtbares reinlegen . .In Fließgewässern ist eine Freilaufrolle am besten , die kannst du so einstellen , daß die Strömung dir keine Schnur abzieht . Bei auftreibenden Köfi musst du schon erst einmal die Schnur straff ziehen ( bis du das Blei spürst ) , dann schwimmt der Köfi nur in deiner Vorfachlänge nach oben
     
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  5. jimminy32

    jimminy32 Friedfischjäger

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    Hallo !

    Du kannst auch ne Raubfischpose benutzen wenn der Fisch abzieht siehst du das dann . Mußt vorher natürlich ausloten wie tief es ist . Rollenbügel offen lassen damit der Fisch abziehen kann .
    Zum schwebenden Köderfisch mußt du einfach den Posenstoper einfach nach vorne verschieben , je nachdem wie hoch er schweben soll .

    MfG
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2014
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  6. Easyfly

    Easyfly Profi-Petrijünger

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    Moin,moin
    Die einfachste und simpelste Methode, am Rutengriff über der Rolle einen Gummiring befestigen und nach dem spannen der Schnur Bügel öffnen und die Schnur knapp unters Gummi schieben und dann einen Styroporstück mit einem Teppichmesser mit einem Schlitz versehen und an der Rutenspitze auf die Schnur klemmen. Wenn der Fisch dann Schnur nimmt, kannst du das wunderbar sehen und deinen Anhieb setzen!

    MFG Easyfly:angler:
     
  7. Timchilli88

    Timchilli88 Oberster Fischereimeister

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    Elektronische bissanzeiger sind meiner Meinung nach das beste dazu
     
  8. KoaxKalli

    KoaxKalli Profi-Petrijünger

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    @Timchilli: Es wäre echt angebracht, wenn du deine Behauptungen auch mal begründen würdest. Mein Vater angelt ausschließlich auf Hecht und Zander und das auch mit E-Bissanzeiger. Jedoch kommt es oft genug vor, dass es piept, einfach nur weil die Wellen stören. Das hat nichts mit idealer Bissanzeige zu tun und fürs Ohr ist es auch nicht schön. Die Schnur muss für E-Bissanzeiger recht weit gestrafft werden, damit Wind und Wellen nicht stören. Bei Piepern und offener Rolle ist ein Schnurclip so gut wie immer erforderlich. Ist die Schnur nicht straff genug, kann es auch passieren, dass sie das Laufrad nicht richtig mitnimmt und du nicht alles mitbekommst. Deswegen bin ich der Meinung, dass ein weiterer Bissanzeiger immer angebracht ist um einfach die Sicherheit zu haben, alles mitzubekommen. Ein Ring in der Schnur oder das angesprochene Styrodurstück sind völlig ausreichend.

    Gruß
    Pascal
     
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  9. NiPe72

    NiPe72 Entspannter Schneider

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    @Uwe

    Abgesehen vom bisher genannten möchte ich hier noch die gute alte Aalglocke erwähnen.
    Wenn du an einem Fluss mit entsprechend starker Strömung angelst, dann tuts die Aalbimmel für Hecht und auch Zander allemal.
    Zander sind in Fließgewässern nicht unbedingt so vorsichtig wie in Seen oder ähnlichem.
    Allerdings darfst dich nicht allzu weit von den Ruten entfernen / oder schlafen - sonst sind sie weg wenn was entsprechend großes beißt.
    Am Rhein hat's bei mir jedenfalls so immer gut funktioniert.
     
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  10. Tommy80

    Tommy80 Blechschwinger

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    Wenn nicht in weiter Entfernung geangelt wird, ziehe ich beim Grundangeln feine Posen (max 2-3g Tragkraft) allen anderen Bißanzeigern vor. Gerade beim Zander- und Aalansitz hat das seine Vorteile, schließlich erkennt man dadurch wohin der Fisch zieht, welche Fischart von beiden es ist und weiß dadurch sofort wann man anzuschlagen hat.
    Die Rollenbremse oder der Schnurfangbügel bleiben dabei offen.
     
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  11. raini08

    raini08 Petrijünger

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    mit TIROLERHÖLZEL wäre eine möglichkeit einen Köderfisch in schwebe zu halten
     
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  12. Timchilli88

    Timchilli88 Oberster Fischereimeister

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    E-Bissanzeiger sind von Vorteil wenn man was akustisches möchte und nicht andauernd vor den Ruten sitzen möchte bzw kann (schlafen) mit einer Freilauf rolle Funktioniert es wunderbar. Aber ist reine Geschmacksache die Hauptsache ist ja das irgendwie irgendwas angezeigt wird natürlich kann man sich das auch alles sparen und die Schnur in der Hand halten,

    Zum Wellengang: e bissanzeiger mit sensibilitäts Einstellung schaffen dort Abhilfe.

    Ein Ring oder swinger gehört selbstverständlich bei einem e bissanzeiger dazu, sonst könnte man ja keinen fallbiss erkennen
     
  13. BudhaBreze

    BudhaBreze Profi-Petrijünger

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    Moinsen Uwe,

    das meiste zu Deinen Fragen wurde ja bereits beantwortet, wie e-Bissanzeiger, das gute alte Aalglöckchen etc.

    Ich meine, dass es schon möglich ist, am "Biss" erkennen zu können ob es sich um nen Hecht oder Zander handelt. Bei einem Hechtbiss an der Grundmontage (ich halte es da so einfach wie möglich: Laufblei - Perle - Wirbel - Vorfach mit Einzelhaken) hab ich meistens einen / zwei ordentliche "Zupfer" und dann beginnt die Schnur zu laufen und ich setze den Anhieb.

    Es kam / kommt dabei durchaus auch schon vor, dass der Anschlag ins leere ging, ( acht bis neun von 10) aber lieber ins leere angeschlagen als nen untermassigen Hecht verangelt, weil der Kerle den Köfi bereits bis in den Schlucksack inhaliert hat...

    Anmerkung speziell für den obersten Fischereimeister Timchilli: wer beim fischen von vorn herein lustwandeln oder pennen will, soll lieber zu Hause oder bei Karpfenanglen mit Selbsthakmethode bleiben...nur meine Meinung.

    Ein Zanderbiss (zugegeben, ich hatte in den le. zwei Jahren nur drei davon *heul* :( ) sieht / sah bei mir so aus, dass sich die (feine) Rutenspitze leicht krümmt und die Schnur läuft... Lange gewartet habe ich hier auch nicht und alle 3 (in Worten "drei" :) :) :) ) hingen.

    Nachdem ich allermeist in Fliessgewässern fische, verwende ich ne Rolle mit einem gut funktionierenden / fein einstellbarem Freilauf und spare mir den geöffneten Rollenbügel

    Im Stillgewässer tut ein "Schnurklemmer" an der Rute (wie z.B. der bereits erwähnte Gummiring) bei geöffnetem Rollenbügel gute Dienste.

    Manche (Raubfisch)Ruten haben einen solchen "Klemmer" bereits integriert (Z.B. Greys).

    Der lässt sich aber auch prima selbst basteln: ein altes Hemd am Kragen aufgetrennt, das Kragenstäbchen entfernt und selbiges dann mit ein wenig Iso / Panzertape über dem Handteil an die Rute geklatscht -> Schnur einklemmen, bei Biss löst sich diese fast ohne Widerstand. Der "Kragenstäbchen Tip" stammt aus nem "BLINKER" Heft von anno 1983...oder so.

    Schönen Wochenstart

    Grüsse & Petri
    Stefan
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2014
  14. HTK

    HTK Boiliesternekoch

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    Am See nehme ich fürs Zanderfischen immer eine überbleite Wagglerpose (3-5 gr), die etwa 30-50 cm tiefer eingestellt ist als das Gewässer tief ist. Das hat den Vorteil, dass der Zander erst mal ohne Widerstand den Köder nehmen kann, bevor sich die Pose aufstellt.
    Die Schnur ist dann bei offenem Bügel mit einem Stein beschwert, der sofort herunterfällt.
    Das bedeutet natürlich, dass man die Pose auch beobachten muss. Nachts, oder wenn ich aus irgendeinem Grund dazu nicht die Möglichkeiten habe, nehme ich zusätzlich einen elektronischen Pieper, der auf höchster Sensibilität eingestellt ist.

    Wenn ein Hecht (oder Aal oder Wels) auf den Köderfisch beisst, sieht man es in der Regel, weil die Schnur deutlich schneller und heftiger abzieht ;-) Das macht Spaß, wenn ein ele-Pieper genutzt wird, fast wie ein Karpfenrun ;-)
     
  15. Timchilli88

    Timchilli88 Oberster Fischereimeister

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