Bindelack bleibt "klebrig"

Dieses Thema im Forum "- Allgemeines" wurde erstellt von Steff-Peff, 21. August 2009.

  1. Steff-Peff

    Steff-Peff Profi-Petrijünger

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    Hallo Rutenbauer,

    ich hoffe, mir kann jemand weiterhelfen. Habe eine Fliegenrute gebaut und habe das Problem, daß der Bindelack nach 5 Tagen noch "klebrig" ist.

    Verwendet habe ich Rod Smith 2K-Lack von Pacific Bay. Gemischt ist er nach Vorgabe 1:1 und auch entsprechend angerührt.

    Hatte schon mal jemand dieses Problem und wie bekommt man den Bindelack dazu, endlich trocken zu werden ? Hatte die Rute die letzten Tage auch tagsüber in die Sonne gelegt, um den Vorgang zu beschleunigen.

    Danke im Voraus

    Gruß
    Steff-Peff
     


  2.  
  3. Matze_W

    Matze_W himself

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    Moin,

    einer meiner Angelkollegen (Hobby-Rutenbauer) hatte mal das gleiche Problem.
    Damals lag es daran, dass das Zeug zu alt/überlagert war.
    Den Hersteller weiss ich allerdings nicht.
    Er trocknet die Wicklungen immer in einem großen Heizungsraum (ehem. Schule).
    Denn normalerweise sollte die Geschichte nach max. 1-2 Tagen gegessen sein.
    War der Lack schon mal zuvor im Einsatz oder jetzt das 1. Mal?

    Gruß Matze
     
  4. Steff-Peff

    Steff-Peff Profi-Petrijünger

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    Hi,

    der Lack war frisch geöffnet.

    Ich denke, über die Zeit wird er trocknen, aber es ist halt ärgerlich und ich würde es gerne beschleunigen, bevor sich noch Staub und Partikel festsetzen.

    Morgen werde ich die Rute auf jeden Fall mal fischen :angler:

    Gruß
    Steff-Peff
     
  5. Matze_W

    Matze_W himself

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    Dann hoffe ich, dass er tatsächlich noch trocknet, irgendwann einmal.
    Und dass durch das "Probefischen" nicht noch neuer Ärger hinzukommt.

    Sollte er tatsächlich überlagert sein, dann bleibt es so...leider.
    Ich musste auch mal diese Erfahrung machen, allerdings bei GFK-Arbeiten...
     
  6. Holtenser

    Holtenser Super-Profi-Petrijünger

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    Hi

    Rutenlack verträgt meist keine Temp. schwanckungen während des trocknens, rein raus aus der Sonne in Keller etc. sollte man lassen wenn der Lack zu schnell trocknet, kann er auch unschöne Risse bilden und dann kann man von vorn anfangen am besten einen Raum mit Zimmertemperatur ( 21°) dort verarbeiten und den Lack in Ruhe aushärten lassen.
    Vll. hast du auch einfach zuviel aufgetragen ;) für Fliegenruten empfiehlt sich dünnflüssiger Bindungslack er lasst sich dünn auftragen und trocknet gleichmässiger. Ist der Lack denn rundum klebrig oder nur an einigen Stellen? Lag er beim ackieren, trocknen in einer Drehbank ?
    Gruss
    Olli
     
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  7. Steff-Peff

    Steff-Peff Profi-Petrijünger

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    Hallo Olli,

    die Rute lag nach dem Lackieren auf einer Vorrichtung im Raum und wurde alle paar Minuten manuell um etwa 120 Grad weitergedreht. In die Sonne habe ich sie erst am 3. Tag.

    Gruß
    Steff
     
  8. Steff-Peff

    Steff-Peff Profi-Petrijünger

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    hat doch noch angezogen

    Hi Leute,


    Danke für die Ratschläge, beherzige ich beim nächsten Projekt.


    Habe Glück gehabt, der Lack hat nun doch noch von allein angezogen :prost


    @ all,
    wo besorgt Ihr eure Blnks etc.? Mir kommt es auf FliFi-Blanks an, für Spinnruten etc. gibt es einige Anbieter, für FliFi sieht es mau aus.


    Gruß

    Steff-Peff
     
  9. Steff-Peff

    Steff-Peff Profi-Petrijünger

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    Grund gefunden

    Hallo,

    das Problem mit dem klebrigen Lack hat sich geklärt

    War mein Fehler :wein Ich habe Lack und Kleber verwechselt, da der Lack nicht beschriftet/gegekennzeichnet war.
    Ist auch jetzt nur deshalb rausgekommen, weil ich eine weitere Fli-Rute gebaut habe und neuen Lack gekauft habe.
    Dieses mal war er auch wieder in große Spritzen abgefüllt und beschriftet. Und siehe da: funktioniert tadellos :prost

    Eines habe ich gelernt. Ich verwende nichts mehr, wenn nicht vom Hersteller/Verkäufer drauf steht, was es ist.
    > aus Fehlern lernen


    So long
    Steff-Peff
     

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