Gewässerschutz - Antibiotikaresistente Bakterien in Flüssen und Seen

Dieses Thema im Forum "- Natur- und Gewässerschutz" wurde erstellt von Dietmar, 8. Februar 2018.

  1. Dietmar

    Dietmar El Barscho©

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    Wohl jeder hat es mitbekommen. Wissenschaftler sind beunruhigt. Bei Tests in Sachsen/Niedersachsen wurde ein massives Vorkommen anitbiotikaresistenter Bakterien in Flüssen und Seen entdeckt. Dies führt sogar dazu das bereits jetzt vor Baden in diesen Gewässern dringend abgeraten wird. Untersuchungen in allen anderen Bundesländern folgen.

    Was ist mit den Tieren die im oder am Wasser leben?
    Kann man Fischnoch essen? Was ist mit z.B. Kühen die das Wasser saufen, mit Wildente und Co?Das sind doch Fragen die jetzt aktuell und vor allem schnell geklärt werden müssen.
    Welche Meinung habt ihr dazu?Grüsse
    Dietmar
     


  2.  
  3. Angler Anonym

    Angler Anonym anonymer Account

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    Nana, nichts wird so heiss gegessen wie es kocht wird. Wer sagt denn, das diese Keime nicht schon immer in den Gewässern gelebt haben? Man hat ja die Gewässer erst jetzt darauf untersucht. Und was wäre, wenn es sich dann doch wieder als eine perfide Kampagne gewisser so genannter Naturschutzverbände handelt, denen es ja nur darum geht, Menschen von der Natur fernzuhalten?
     
  4. Thunfisch

    Thunfisch Super-Profi-Petrijünger Gutachter-Kollegium

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    Hallo Dietmar,

    deine selbst gefangenen Fische kannst du weiterhin bedenkenlos essen - wenn dich Schwermetalle, Hormone und polychlorierte Biphenyle nicht weiter stören...:biggrin:
    Auch um Kühe und Wasservögel musst du dir keine Sorgen machen. Wahrscheinlich kannst du sogar in deinem Fluß/See weiterhin baden - sofern du nicht zum Kreis der besonders gefährdeten Personen gehörst.
    Falls du eine offene Wunde hast, oder das Wasser sonstwie in Kontakt mit Schleimhäuten kommt und du darüber hinaus ein Problem mit dem Immunsystem hast, dann Vorsicht.
    Multiresistente Keime heißen ja nur deswegen so, weil sie gegen alle (viele) der gängigen Antibiotika resistent sind und nicht weil unser Immunsystem mit den Biestern nicht umgehen kann. Was nicht bedeutet dass ich das Problem verharmlosen möchte - im Gegenteil wird uns das noch reichlich beschäftigen in den nächsten Jahren - allerdings nicht auf das Angeln bezogen. Es sei denn einschlägige Kreise sind der Auffassung hier zum Schutz der Angler tätig werden zu müssen...:biggrin:

    Gruß Thorsten
     
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  5. Dietmar

    Dietmar El Barscho©

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    Grüß dich Thorsten,
    ich hoffe, du hast recht. Ich weis, was diese Dinger anrichten, da wär mir jedes Mittel recht um zu verhindern das die im Wasser rumschwimmen. Wär tragisch, wenn man vom Zander nur nocht träumen, aber nicht mehr essen könnte.Fehlt nur noch dass die hitzebeständig sind. Und was Wunden angeht. Kleiner spitzer Kiesel beim baden. Naja, ich will ja nicht übertreiben, es wird einem jedoch ganz anders wenn man darüber nachdenkt.
    Gruß Dietmar
     
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