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Ältere Angler meinen,Jungangler können nicht angeln!

Dieses Thema im Forum "- Allgemeines" wurde erstellt von Störfan, 10. Januar 2010.

  1. kevinmizia

    kevinmizia Neuer Petrijünger

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    also ich bin auc jungangler und habe mal eine angel von meinem vater bekommen und immer neue sachen bekommen und angebracht da keiner in meiner familie angelte damals habe ich mir alles selber beigebracht und was ist nun 2 Platz ,1 Platz beim Pokal angeln und ferienpass aktionen darau lernt man alle sind fast gleich aber auch kann man mal fragen was für tipps die alte angler haben manch mal haben die super tipps ich finde sowas traurig wenn ältere angler meinen das sie die besten sind ich bin der meinung das sowas nicht geht
    :nein :nein :nein :nein :nein

    MGF Kevinmizia

    Karpfen jung angler
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2012
  2. Neutzel

    Neutzel Gummizuppler

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    @Kevin:
    Falls Dein Verhalten am Wasser aehnlich strukturiert sein sollte wie Deine hier geposteten literaischen Werke...dann kann ich mir durchaus vorstellen warum sich ggf. aeltere Semester reserviert verhalten.
    Es gibt Menschen die auf soetwas großen Wert legen. :prost
     
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  3. brian

    brian Profi-Petrijünger

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    Hallo, nun möchte ich mal meine Meinung dazu gerne loswerden :).
    Ich selbst habe das Angeln von den alten Hasen gelernt, angefangen vom Stippangeln, Grundangeln....

    Auch diese Angler haben mit alten Angeln geangelt. Diese Angler haben jedoch auch eine Menge gute Fische geangelt.
    Klar haben die alten Angler mehr Erfahrung als wir jungen.
    Jedoch gibt es genug Alt Angler die vom Spinnfischen nichts verstehen, verstehen den aber alle Jungangler was vom gezielten Stippangeln? Ich kenne soviele Spinnangler die mich oft auch fragen wie man den gezielt auf große Plötzen angelt.

    Ja und genau das ist der Punkt die Jugend geht heut oftmals Spinnfischen weil es cool ist bzw es 10 Freunde auch machen.
    Wieviel Jungangler gibt es die am Wasser Ansitzangeln machen auf Friedfisch?
    Oh mein Gott ich glaub die kann ich an einer Hand abzählen was ich in den letzten Jahren gesehen habe.

    Möchte damit sagen jeder Angler hat sein Gebiet und wenn die alten sagen die jungen haben keine Ahnung, liegen die nicht mal so falsch.

    Schaut alleine mal ins Forum wie oft kommen hier wirklich einfache Fragen, wo der jenige es auch selbst raus finden könnte wenn er mal am Wasser etwas probieren würde und genau das haben die alten Angler getan. Damals gab es kein Internet also hieß es ab ans Wasser und probieren.
    Heut zu tage denken doch viele hier die 100 Themen gelesen haben sie wären jetzt Profis und wissen von allem was.
    Ok die Theorie haben sie aber wie sieht es mit der Praxis aus?

    LG Brian
     
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  4. Bartelmann

    Bartelmann Super-Profi-Petrijünger

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    Es kann sein dass ich mich zu diesem Thema schonmal geäußert habe(evtl sogar mit ähnlichen Worten ;) ), ich weiß es schlicht nicht mehr.

    Der Unterschied zwischen jüngeren und älteren Anglern liegt logischerweise in der vorhandenen Erfahrung, dem Engagement neue Montagen/Köder/Techniken/... auszuprobieren, sich einzulesen etc., aber (leider) auch in der Art des Antriebs Angeln zu gehen.

    Aber nun der Reihe nach:

    Dass ein Angler mit 50 Jahren erheblich mehr Erfahrung gesammelt hat, als ein Jungangler mit 14 Jahren leuchtet wohl jedem ein. Aber warum fangen dann die Jugendlichen bei gemeinsamen Vereinsangeln, aber auch außerhalb dieser, oft oder (zumindest bei uns scheint es so) fast immer mehr als die Erfahreneren? Ich kann nur meine eigenen Überlegungen und "Erfahrungen" beschreiben, aber ich glaube, dass viele Techniken, die in den letzten ~10 Jahren erfunden wurden, auf die Gewässer angepasst sind, wie wir sie heutzutage vorfinden: stark befischt, voll von vorsichtigen Fischen und oftmals an die menschliche Zivilisation angepasst (Kanäle, Spundwände z.B.). Das Problem, das ich bei älteren Anglern oft beobachten kann, ist die Devise "Never change a winning Team". Gut, oftmals macht sie Sinn, nicht jedoch über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und wenn man bemerkt, dass man selbst weniger fängt als die, die andere Techniken verwenden.

    Und da sehe ich wieder eine Einstellung zum Angeln die mir eigentlich sehr gut gefällt: Man muss nicht immer der Beste beim Angeln sein oder solange an seiner Montage feilen, bis auch der vorsichtigste Zander den Köder ohne Zögern nimmt. Der Ansporn angeln zu gehen ist bei vielen Anglern in meinem Alter (17) leider mit hohen Fangchancen gleichgesetzt worden. Für mich auch ein Grund, warum das Streetfishing so an Bedeutung gewonnen hat, hier in Hamburg beispielsweise ist es, wenn man sich ein bisschen erkundigt, immer möglich mehrere Zander oder Barsche zu fangen, auch in guten Größen. Und geht man mal an einem schönen sonnigen Sonntagnachmittag in den Hafen ist jede Einfahrt, jeder potentielle Hotspot gepflastert mit Anglern, teilweise wie beim Heringsangeln(Hyperbel...). Was ich hierbei wieder gut finde ist die enorme Kommunikation die zwischen den einzelnen Anglern herrscht, gerade in Zeiten von Facebook und co., aber ich schweife ab. Fahre ich zur selben Zeit an den 8ha großen See bei mir um die Ecke, der etwas versteckt hinter einem Damm liegt, idyllisch neben einem kleinen Berg gelegen, klares Wasser, nicht wie diese Hafenbrühe, finde ich vielleicht mal 3-4 Angler. Zugegeben, hier ist es schwieriger einen großen Fisch zu fangen, genauso schwierig ist es viele Fische zu fangen, dennoch ist es aus meiner Sicht das schönere Angeln.

    Ich versuche mittlerweile einen Kompromiss aus Beidem zu finden, ich habe Spaß daran mir neue Methoden, neue Techniken anzulesen, sie auszuprobieren, die neuen Köder zu entdecken und natürlich versuche auch ich immer so viel es geht zu fangen. Auch gehe ich gerne in den Hafen und fange dort meine Zander und Barsche. Aber ich finde es nicht schlimm Nichts zu fangen, ich kann mich auch 10 Stunden am Tag an einen schönen See setzen und keinen Biss bekommen. In den Hafen gehe ich wenn mir mal aus irgendwelchen Gründen die Motivation fehlt, ich mal wieder einen Zander sehen will oder einfach auch mal wieder das TOCK in der Rute spüren möchte... Trotzdem würde mich dies niemals alleine zufriedenstellen.
     
  5. B@rschhunter

    B@rschhunter Petrijünger

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    was die älteren vll damit meinen ist, dass man beim angeln ruhe bewahren sollte.
    den angelplatz sauber halten sollte und natürlich wie immer beim angeln geduldig sein.

    habe schon oft gesehen wie es nicht laufen sollte. :nein
    schon oft ist mir fast der kragen geplatzt. (kommt bestimmt noch)

    und desöfteren gehts den meisten NUR um den erfolg. ich meine damit
    "keinen zander gefangen, also ist es ein schlechtes gewässer"

    naja eine generation löst immer die vorherige ab, der lauf des lebens.

    mfg und petri
     
  6. Spaik

    Spaik Super-Profi-Petrijünger

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    Warum wird es immer an der Stückzahl eines Fanges festgemacht, ob einer angeln kann oder nicht :augen

    In der Laberecke habe ich ein Thema " Lehrmeister und Schüler ", lest mal.
    Der Schüler wird eines Tages, immer vorn liegen.
    Und warum.......weil ein "alter Hase" seine Erfahrungen weiter gegeben hat.
    Egal ob in mündlicher, schriftlicher oder auch praktischer Form :)
    Es kommt lediglich darauf an, was der Schüler daraus macht/gemacht hat.......meine Meinung
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2012
  7. oberesalzach

    oberesalzach The Voice of Austria

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    Diese Meinung ist schon mal grundfalsch, das Jungangler nicht gut angeln können. Ich bin 54 und sage das sich so mancher ältere Angler was von den Jungen abschauen kann. Klar das mit dem Alter Erfahrung dazu kommt, aber beim waidgerechten Angeln sind die meisten Junganglern den älteren um ein Stück voraus. Auch wenn man sich die Ergebnisse bei der Salzburger fischerprüfung ansieht kann man nur bravo zu den Jungen sagen. Sogar 12 jährige Mädchen haben schon die Prüfung mit Auszeichnung abgeschlossen.
     
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  8. Spaik

    Spaik Super-Profi-Petrijünger

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    Ein guter Theoretiker muss nicht zwangsläufig ein guter Praktiker sein.
     
  9. Tommy80

    Tommy80 Blechschwinger

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    Ich stimme dir in allen Punkten zu.
    Gerade wenn man alte Hasen genauer kennenlernt, die aus dem Nähkästchen plaudern, sagen die einem Dinge, die viele Junge eben auch nicht hören wollen. Z.B. solche Sachen wie "modernes Karpfenangeln, Selbsthakmethode, hat nichts mit Angeln zu tun, dafür muss man an der Rute sein und sollte nicht besoffen im Zelt liegen" oder aber auch das, was jeder von uns früher oder später merken wird: "den Fischen ist es völlig egal, wie teuer eure Rute oder Rolle ist, glaubt nicht den Schwachsinn, den euch Hersteller und Händler einreden wollen. Die wollen verkaufen, sonst gar nichts".
    Das hat natürlich nichts mit Angeberei und Herumgeprolle zu tun, die Erkenntnis, dass man Erfolg beim Fischen gar nicht kaufen kann. Ich hätte das mit 8-14 Jahren (als Jungangler) allerdings auch nicht akzeptiert, es für dummes Geschwätz gehalten, aber das ist nunmal die Realität, die Wahrheit, an der es nichts zu rütteln gibt.

    Zu dem "besser fangen"..: Angeln ist Methode (die haben viele Alte durchaus drauf, einige lernen sie nie (!), aber die gehen dann aus anderen Gründen ans Wasser als um Fische zu fangen), etwas Erfahrung (bezieht sich eher auf Gewässergegebenheiten, auch Beißzeiten) aber immer auch Glück und Zufall (was das Hobby sehr interessant macht). Deswegen ist die Definition "besser/schlechter" schwer zu finden und daher gewiss auch nicht ausschließlich alten Anglern zuzurechnen. Wer fängt hat Recht und wer unkomplizierter als andere fängt ebenso (!)
     
  10. Rutenwächter

    Rutenwächter Rutenwächter

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    Als einer solch Altangler melde ich mich jetzt zu Wort.
    Nicht jeder Altangler ist so.
    Auch ich verwende heute noch Ruten und Rollen die aus den 70er Jahre stammen.
    Und ich fange noch gut damit.
    Meine Geräte sind heute eine Mischung aus neu (technisch neuster Stand) und aus meinen Ersten Jahren im Verein.
    Wenn man glaubt, Erfahrung kann man mit modernem Gerät weg machen, darf man sich nicht wundern über das Schmunzeln der Alten.
    Ich freue mich aber festzustellen, das die Überheblichkeit, die wir damals den Alten zollten, heute noch üblich ist.
    Es hat sich also die Angelgerätetechnik weiter entwickelt, wir Angler aber nicht.
     
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  11. Maestro

    Maestro Super-Profi-Petrijünger

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    Das Zauberwort heißt Erfahrung!Wer zb 30 Jahre das gleiche Gewässer beangelt, hat sich natürlich ein spezielles Wissen angeeignet.Und genau dieses Wissen entscheidet darüber, ob man mal einen kapitalen Fisch fängt oder eben regelmäßig.

    Ob eine Rute alt ist oder neu,ob sie einen coolen Namen aufgedruckt hat oder eben nicht, spielt keine Rolle.Kennt man das Gewässer nicht, und der Köder liegt am falschen Platz, bringt einem die noch so teure neue Rute nichts.

    Auch der Gedanke, das alte Hasen keine neuen Methoden ausprobieren, ist vollkommen falsch.

    Im Alter von 12 Jahren habe ich mir einen Jugendfischereischein besorgt.Und hatte das Glück, das ein Nachbar leidenschaftlicher Angler war.Der nahm mich dann immer mit, an die Kanäle und zur Lippe, hier in Nrw, und brachte mir alles bei.Jetzt, 26 Jahre später,fahre ich immer noch mit diesem Angelkollegen zum Angeln.Und jetzt, er ist Ü60,schaut er mir immer auf die Finger, was Kleinteile und Montagen angeht.Zum Beispiel, ich Feeder immer mit einer Run-Rig-Monatge,dass hat ihm so gut gefallen,das er sie nun auch nutzt.

    Angeln ist ein Gemeinschaftssport und kein Wettkampf.Wer nur Angeln geht, um anderen Leuten dicke Fische unter die Nase halten zu wollen,hat sich wahrlich verrannt.Jung und Alt, jeder kann von dem anderen etwas lernen.

    In diesem Sinne....
     
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  12. ulikuckt

    ulikuckt Neuer Petrijünger

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    Viele Jungangler können gut mit modernen Gerätschaften Angeln z.b. mit gufi ,wobbler usw.aber es gibt viele die mit einer Stippe nicht mehr in lage sind köderfische zu fangen weil sie nicht mehr in der lage sind einfache montagen zu montieren.
    So gesehen an der Mosel .
     
  13. Tommy80

    Tommy80 Blechschwinger

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    Es wird eben nur noch das gemacht, was schnellen Spass und Erfolg bringt. Stundenlanges Ansitzangeln? Ohne Zelt, Liege, Weckbißanzeiger und Nahrungsversorgung wie bei Mutti undenkbar. Im Dreck waten, Wattwürmer stechen gehen, mit Fischschleim, Maden und Tauwürmern hantieren? Igitt ;) Selbst Köderfische werden nun lieber im Supermarkt gekauft, Boilies nicht mehr selbst gerollt, Teig nicht mehr selbst hergestellt, weil's zu umständlich und zeitraubend ist.

    Das sieht man, meiner Meinung nach, bereits am Barschangeln. Zu meiner Jugend war es völlig normal, dass man mit Tauwurm auf Barsch angelte. Das ist etwas umständlich, bringt einen ab und an auch mal den falschen Zielfisch an den Haken. Ist aber deutlich billiger wie modernste Methoden, außerdem bringt es durchaus, wenn man es richtig anstellt, die großen Exemplare an den Wurmhaken. Heute wird mit Weichmacherplastikwürmern ähnlich gefischt, das Gleiche ist es trotzdem nicht.
     
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  14. Pablo

    Pablo Einfach nur Angler

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    Da gibts bestimmt auch genügend Angler 30 Aufwerts, die das nicht (mehr) können. Was ist denn überhaupt n Jungangler? Jemand der erst angefangen hat mit Fischen? Ne bestimmte Altersgruppe?

    Immer diese Verallgemeinerungen.
     
  15. Dietmar

    Dietmar El Barscho©

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    ??? Scheinbar gibt es heute Jungangler, Altangler und Spinner am Wasser, letztere gab es schon immer und seit es RTL-Geschädigte gibt heute viel mehr als früher.
     
  16. gummihecht

    gummihecht Allrounder

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    Das stimmt zumindest bei mir dass auf wurm größere Baqrsche beißen wie auf Kunstköder.
    Ich gehöre auch zu den "Junganglern" und ich fische noch sehr gerne mit Wurm, Brot etc ...
    Ich lerne auch gern von älteren dazu aber manchmal werd ich von denen als so dumm dargestellt dass man sagen kann das Thema ist berechtigt ! Aber es gibt auch viele ältere die mir wertvolle tipps geben und auch nett sind.


    Grüße Pius
     
  17. Spaik

    Spaik Super-Profi-Petrijünger

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    Ich spreche nur für mich........
    Warum betreibe ich Spinnangeln :confused:
    1. recht schneller Erfolg
    2. aus Zeitmangel......die Spinnangelei ist nicht so Zeitraubend. Man braucht das ganze drum-rum nicht.
    3. der wichtigste Punkt für mich.........ich bleibe/bin in Bewegung.
    4. kann ohne größere Planung betrieben werden
    5. nicht so langweilig und fast immer lauert eine Überraschung
    6. lerne das Gewässer besser kennen, da das ganze Gewässer beangelt wird und nicht nur auf einer Stelle gehockt wird.
    7. schneller Wechsel der Gewässer möglich

    Barsche habe ich nie gezielt beangelt, der ein oder andere ging mal auf Wurm.
    Habe jedoch mit Kunstködern eindeutig größere gefangen.

    Zum Thema jung und alt;
    Manch ein "Hüpfer" hat auch für mich noch ein Ass im Ärmel und umgedreht auch :)

    Nie würde ich jemandem vorschreiben wie er/sie zu angeln hat. Mal fragen warum man so oder so angelt okay. Dann meine Art der Angelei vorstellen oder zeigen, erklären.
    Hatte ich erst im Mai 2012
    Ich zeigte ihm das "verstellbare" Haar, der freute sich wie ein Spitz......vor allem als ich ihm einige schenkte.
    Den Grundstoff des verstellbaren Haars lieferte mir Oli, einer hier aus dem Forum, ich veränderte es lediglich ein wenig und gut war's.
    Der, dem ich es zeigte, kam 2 Tage später und sagte, schau mal hab noch was geändert, ich fand es genial und so sollte man sich austauschen.


    Finde auch viele Aussagen hier völlig übertrieben. Kann auch daran liegen, dass ich mir so ein Verhalten nicht vorstellen kann.

    Habe ich ja ganz vergessen;
    den ganzen Einstieg und die Anfänge der Spinnangelei.....brachten mir durchweg jüngere Angler näher :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2012
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  18. donak

    donak Kunstköderfetischist

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    Ich sehe das auch so wie Spaik. Ich bin sehr häufig mit einem Lehrling von uns unterwegs. Von dem lerne ich auch sehr viel, obwohl er jünger ist.

    Ist ja auch logisch, habe zwar seit 97 meinen Schein, habe aber nie aktiv geangelt. Habe meine Angelleidenschaft erst letztes Jahr richtig entdeckt.

    "Mein" Lehrling hat Jahre lang geangelt, war auch in der Jugendgruppe vom Verein, der bringt natürlich viel mehr Erfahrung mit.

    Nichts desto trotz, konnte ich ihm auch schon einige Tricks zeigen.

    Ich finde es gut, wenn die verschiedenen Generationen von einander lernen, egal ob "jung" von "alt", oder halt "alt" von "jung", denn jeder hat irgendwelche Kniffe.

    Dazu muss man allerdings auch den nötigen Respekt entgegen bringen, das wird häufig auch vergessen.
     
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  19. multifischer

    multifischer Petrijünger

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    Hallo,
    Es ist doch immer das Selbe. Manche meinen weil sie schon etliche Jahre Angeln sind sie die Könige. Aber manche Könige sind schon schnell vom Thron gefallen.
    Ein Beispiel:
    War mal im Frühjahr beim Karpfen fischen. Üblich war Große Pose. Ich fischte ganz leicht. Da haben Sie über mich schon gelästert. (War mir auch egal) es dauerte nicht lange und Ich hatte einen Zupfer (Pose (Antenne) ging 2cm unter und wieder rauf) Eingeholt Köder war unberührt. Neu beködert ausgeworfen, wieder das gleiche. Beim nächsten Zupfer angehaut, Karpfen gehackt. Beim nächsten dasselbe. Habe innerhalb von 15 Minuten meine 3 Karpfen gefangen. Ich habe zusammen gepackt und bin noch etwas geblieben. Dann sind Die Könige gekommen, was hast du als Köder, welche Tiefe und so weiter. Habe es ihnen gesagt. Habe ihnen zugeschaut aber es ging nichts. Dann habe ich einen gesagt er soll mal die Pose wechseln, ganz fein Ausbleien. Dann ging’s bei ihm auch.

    Gruß
    Multifischer
     
  20. Köderbader

    Köderbader Fischverwerter

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    Mmh,dies Thema scheint mir eher ein zwischenmenschliches Problem zu sein...dann sag ich auch mal was dazu.Dieses Problem scheints ja in jedem Hobby zu geben...

    Alte Angler haben mehr Erfahrung,klar,logisch.
    Junge Angler sind experimentierfreudiger,klingt auch logisch.

    Warum kommen manche dann nicht miteinander zurecht ? Liegt das am tatsächlich am Altersunterschied ?
    Ich denke mal eher nicht.Ich kenne junge Angler und auch alte Angler,konnte mich mit beiden Gruppen normal unterhalten.Nie Probleme gehabt bisher (toi,toi,roi).

    Ich denke mal das es nicht der Altersunterschied ist,der vielen hier zu schaffen macht,sondern das Miteinander generell.
    Nicht jeder kommt mit jedem zurecht,das Problem ist so alt wie die Menschheit selbst.
    Hinzu kommt noch Erfolgszwang, eine in meinen Augen unsinnige Einstellung zum angeln.
    Die die ich kenne,legen auf dasselbe Wert beim angeln wie ich: Ruhe,Natur,schöne Stunden allein oder in der Gruppe,lecker Fisch.
    Und wenns mal nix wird mit Fisch...gibts halt Bratwurst.

    Treffen dann jedoch 2 Charaktere zusammen die nicht die gleiche Einstellung zu ihrem Hobby haben,ja,dann kriselts halt mal.Und das betrifft dann tatsächlich auch oft (aber halt nicht immer) Jung-und Altangler.Wenn man dann an dem Punkt ist,ergibt ein Wort schnell das andere und das Ergebnis sind Threads wie dieser.

    Dabei streiten sich auch gleichaltrige Angler oft.Dazu gibts lustigerweise selten ein Thema;)

    Nicht das Alter sondern die Einstellung zu Angelhobby/sport und das Benehmen gegenüber dem anderen erzeugt die Probleme.Nicht nur beim angeln,sonder generell.

    Wer ist denn nun der bessere Angler ? Der der viel Fisch fängt auf Gedeih und Verderb oder jener der einfach nur gern angelt,gern draussen ist,und sich über jeden gefangenen Fisch freut ?

    Ich persönlich tendiere zu letzterem ;)
     
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