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Ab 2017 nur noch 5 Dorsche pro Angler am Tag!

Dieses Thema im Forum "- Meeresangeln" wurde erstellt von Wolle55, 11. Oktober 2016.

  1. Wolle55

    Wolle55 Gast

  2. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Na, schöne Schei... für 5 Dorsche fahr ich keine 300km.. pro Fahrt.
     
  3. Wolle55

    Wolle55 Gast

    Die Frage ist, wie wird und wer kontrolliert? Die Fänge auf einem Angelkutter könnten vom Kapitän oder Hilfsperson überprüft werden. Aber wie sieht das mit den Brandungsanglern und Freizeitkapitänen aus? Fragen über Fragen...
     
  4. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Die Frage stellt sich bei uns hier im Inland nicht. Wir wissen, dass wir an jedem See oder Fluss kontrolliert werden können. Passiert kaum, aber allein das Wissen wird viele abschrecken.
    Ich schätze, am Anfang des Jahres wird viel kontrolliert werden, zum Ende des Jahres wird es wohl weniger werden.
     
  5. Wolle55

    Wolle55 Gast

    Ab 2017 nur noch 5 Dorsche pro Angler am Tag!!!
    http://www.n-tv.de/politik/Ostseefis...e18828726.html

    Ich muß mich noch einmal melden!
    Für ein Deutsches Anglerforum ist mir die Meinungsbildung über die Beschränkung der EU bis auf die Kommentare von "Fürstenwalder" zu gering!
    In den Printmedien werden reichlich negative und positive Kommentare zu dieser Entscheidung veröffentlicht.
    Seit Ihr Forenmitglieder mit dieser Entscheidung einverstanden? Vielleicht sollten die Mods über dieses Thema einen eigenen Thread eröffnen.
    Ich habe das Gefühl, dass über Pilze und Vogelbilder(bitte nicht negativ verstehen) mittlererweise mehr kommentiert wird, als so eine einschränkende Regelung gegen uns Angler. Wenn das Desinteresse weiterhin so anhält, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass die Schutzzonen ausgeweitet werden und zu weiteren Angelverboten kommt. Die Petition, auf die Mod Henry aufmerksam gemacht hat, wird ja wohl auch aufgrund von Desinteresse scheitern.
    Traurig,aber wahr!!!!
     
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  6. FM Henry

    FM Henry Super-Profi-Petrijünger

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    Kann Dir leider nur zustimmen. Ich werde das Gefühl nicht los, als Angler wie ein Lamm Jahr für Jahr erneut zur Schlachtbank geführt zu werden.

    Wenn man sich nur vorstellt, dass der Angler 50 € für eine Kutterausfahrt bezahlen muss, 10 Würfe macht und 5 mal davon Erfolg hat, dann setzt er sich brav in die Kabine und wartet 6-7 h auf die Rückfahrt; weil die EU Bürokraten es so beschlossen haben. Wird niemand machen und die Kutterfahrten werden an der Ostsee für Angler völlig uninteressant und dieser Berufszweig über kurz oder lang aussterben.

    Viele Jahre wurden die Vorschläge der Biologen, die Fangquoten drastisch zu senken von der Politik ignoriert und jetzt müssen es alle ausbaden.

    Hier ist übrigens das Statement unserer Monsanto-Cheffin als Pressemitteilung:

    Der DAFV kritisiert scharf die Einführung eines Tagesfanglimits für Angler

    Berlin/Offenbach - Nach langen Diskussionen haben sich die EU-Fischereiminister auf Fangquoten für die Ostsee geeinigt. Der Kompromiss für das kommende Jahr sieht unter anderem eine deutliche Absenkung der Dorschquoten für Berufsfischer vor. Erstmals wurden die Angler einbezogen und ihnen ein Tagesfanglimit auferlegt.
    Demnach dürfen Angler im kommenden Jahr auf der westlichen Ostsee fünf Dorsche am Tag angeln, in der Laichzeit, im Februar und März höchstens drei Dorsche pro Tag. Berufsfischer dürfen im Februar und März in der westlichen Ostsee acht Wochen lang keinen Dorsch fangen - zwei Wochen mehr als bislang.
    Der DAFV hatte sich schon lange vor der Entschließung des Ministerrats positioniert und sich gegen eine Tagesfangbeschränkung ausgesprochen. Diese ist nur schwer kontrollierbar und schädigt den Tourismus an der Küste. Das Fangen von Laichdorschen, verlangsamt den Wiederaufbau des Dorschbestandes und steht der Zielsetzung der gesamten Regulierung entgegen. Ohne das Laichen der Dorsche ist ein Wiederaufbau des Bestandes nicht möglich. Der DAFV hatte den völligen Verzicht auf das Angeln von Dorschen in der Laichzeit in den Laichgebieten (Meeresgebiete tiefer als 20m) angeboten. Es ist ein Armutszeugnis, dass im Poker um den Dorsch, die Vernunft gegenüber durchsichtigen wirtschaftlichen Interessen, zurückstehen musste.
    Der DAFV erkennt an, dass auch die Angler ihren Beitrag zum Wiederaufbau des Dorschbestandes leisten müssen. Daher hat der DAFV ein 6-wöchiges Fangverbot während der Laichzeit im Februar und März sowie eine Erhöhung des Fangmindestmaßes auf 45 cm angeboten. Außerdem fordert der Bundesverband der Anglerinnen und Angler eine intensivere wissenschaftliche Datenerhebung zum Dorsch, auch in den Nachbarstaaten im Ostseeraum. Bisher wurden lediglich Daten zur Bestandssituation des Dorsches in der Ostsee vom Thünen Institut in Rostock erhoben.
    Das Problem um den westlichen Dorschbestand ist nicht zu übersehen und die Anglerschaft in Deutschland ist bereit, an Maßnahmen zum Wiederaufbau des Bestandes mitzuwirken. Allerdings sind die jetzt vom EU-Ministerrat getroffenen Entscheidungen weit, von der umsetzbaren Praxis entfernt und werden vom DAFV aufs äußerste in Frage gestellt.
    Dr. Christel Happach-Kasan
    Präsidentin
    Deutscher Angelfischerverband e.V.
     
  7. Marc Hartmann

    Marc Hartmann Super-Profi-Petrijünger

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    Was wir falsch gemacht haben ist, wir haben zu lange das Maul gehalten.Wir hätten uns schon vor 30 Jahren wehren sollen, als "Naturschützer" und "Grüne", bzw ähnlicher Abschaum angefangen hat, uns anzugreifen! !!Wenn wir zusammenhalten können wir noch einiges erreichen, da bin ich mir sicher!Das aus der EU nur Mist kommt, ist ja nichts neues, das war noch nie anders! !!!!
     
  8. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Wenn die Masse der Angler so denkt wie du, dann ist mir klar, warum es nicht reicht, um seine Interessen durchzusetzen.
     
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  9. pearl

    pearl Petrijünger

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    Guten Morgen,

    "Und so geht das Leben im Auenland weiter, ziemlich genauso wie im vergangenen Zeitalter.Es herrscht das übliche Kommen und Gehen und Veränderungen finden nur langsam statt, wenn überhaupt. Denn im Auenland schätzt man Dinge, die von Dauer sind. Sie werden von einer Generation an die nächste weitergereicht. Schon immer hat ein Beutlin hier unter dem Berg gelebt, in Beutelsend. Und so wird es auch immer bleiben."
     
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  10. Marc Hartmann

    Marc Hartmann Super-Profi-Petrijünger

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    Im Gegensatz zu Jägern,Fürstenwalder,die immer sofort den Mund auf gemacht haben, haben wir uns alles gefallen lassen.Mehr sage ich dazu nicht, sonst werden daraus wieder endlos Diskussionen!!!Du kannst ja gerne versuchen mit diesen Individuen zu diskutieren, ich wünsche dir viel Spaß dabei ��
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2016


  11. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Dein Intellekt reicht nicht mal aus zu verstehen, was ich meine. Es geht nicht darum, dass die Angler nix sagen (was auch am DAFV liegen kann, der lange Zeit mehr mit sich selber beschäftigt war, als eine Interessenvertretung), sondern dass du für die Naturschützer und Grünen, die in Hauptsache dafür verantwortlich sind, dass du heute in sauberen Seen und Flüssen angeln kannst, lediglich Worte wie Individuen und Abschaum übrig hast. Das zeigt einen Geist, der wahrscheinlich nur von der Wand bis zur Tapete reicht. Mit Leuten wie dir diskutiert man eigentlich gar nicht, sondern schüttelt nur den Kopf und geht weiter, denn im Kopf hast du nichts, über was man diskutieren könnte!
     
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  12. Marc Hartmann

    Marc Hartmann Super-Profi-Petrijünger

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    Ok Fürstenwalder, das akzeptiere ich dann mal so.
    Du solltest Mitleid mit mir haben, ich habe leider nur ein IQ von 63,2, da kann ich dich auch nicht verstehen, da du einen IQ von mindestens 130 hast, wahrscheinlich sogar viel höher.
    Aber nicht zu viel den Kopf schütteln, sonst bekommst du noch Kopfschmerzen und das wollen wir beide doch nicht.
    Dann gehe ich jetzt mal fischen.
    Bis denne
    Übrigens, als ich Anfang der 80iger mit dem Angeln angefangen habe, habe ich deutlich mehr gefangen als heute!!!!
    Freue mich schon auf deine hochintelligente Antwort ☺

    Ich habe noch was vergessen, du bist bestimmt so intelligent, du hast bestimmt studiert, oder! Bist Master of ...... und jetzt arbeitslos?
    Ist nur ne Frage......

    Und noch was vergessen, wahrscheinlich wählst du " grün", die reagieren genauso!
    Jetzt bin ich aber weg, an einen sauberen See, dafür möchte ich mich hier nochmal ganz herzlich bei allen Natürschützern und " Grünen" bedanken!
    Ohne Euch wäre das nicht möglich! !!!!!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Oktober 2016
  13. Flossenjäger

    Flossenjäger Allround-Angler

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    Ich werde weder eine solche Petition unterschreiben noch mich über die Fangquote von 5 Dorschen/Tag derart echauffieren. Wenn eine Fangquote erforderlich ist, finde ich das bei 5 Fischen auch in Ordnung und gehe mal davon aus, dass sich das auch in einigen Jahren wieder bessert. Beispiel: in meinem Verein ist der Fang von 3 Renken am Tag erlaubt, die Jahres-Fangquote für 2017 wurde sogar erhöht, da eine gute Population nachgewiesen wurde, was in den Vorjahren nicht der Fall gewesen ist (Nachhaltigkeit durch Schonmaßnahmen). Die Kosten eines Angelvergnügens mit Fisch-Wert aufzuwiegen ist ohnehin nicht mehr zeitgemäß.

    Mal angenommen, jeder Angler entnimmt 10 Dorsche/Tag und fischt 3 Tage am Stück, mal 20 Angler/Kutter, kommt schon eine nicht unerhebliche Anzahl entnommener Fische zusammen (von den zurückgeworfenen, die nicht überleben ganz zu schweigen). Somit hat jeder immerhin noch 5 Stck am Tag, die er mitnehmen darf. Vielleicht sollte man lernen sich etwas einschränken zu können, damit es für die Zukunft einmal auch wieder besser aussieht.
     
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  14. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Du hast wieder mal völlig verpeilt, was los ist. Aber ich erklär es dir, die Gedukd hab ich mit dir. kenne dich ja aus dem Forum lange genug.. Ich reg mich auch nicht auf über die Quote, der Mensch hat den Dorsch dezimiert, nun muss er sich zurück halten. Punkt. Da gibt es nix zu meckern. Ich habe mit M.H. dafür kritisiert, dass er genau die Leute, die auf den Fisch aufpassen und dafür von dir auch gelobt werden, weil sie Fangquoten durchsetzen, als Individuen und Abschaum bezeichnet werden. Genau die Leute, die eigentlich für uns Anger was tun, denn irgendwann wird die Beschränkung wider aufgehoben und dann haben wir wieder mehr zum Angeln. Und, M.H. hat sich noch für dein Lob bedankt. *g*

    Die erwähnte Petition hat nichts, aber auch gar nichts mit der Dorschfangquote für 2017 zu tun. Gemeint ist diese von Henry verlinkte. Dort geht es darum, dass man mit fadenscheinigen, nicht belegten Gründen das angeln in einigen Gebieten komplett verbieten will. Ein Beispiel? Unsere Bleigewichte und die Angelkutter würden das Riff beschädigen. Im Gegenzug dürfen aber Hochseeschiffe mit 15m Tiefgang weiter durch diese Gebiete fahren. Eigentlich müßtest du es wissen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du das nicht gelesen hast. Wieso du beides in einen Topf wirfst, ist mit schleierhaft. Aber du hast was gesagt. Warst eh lange ruhig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2016
  15. Flossenjäger

    Flossenjäger Allround-Angler

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    Der Threadersteller hat die Meinungsbildung der Angler dieses Forums über die Beschränkung der EU beklagt und dabei selbst sowohl die Dorsch-Fangquote für 2017 und den Verweis auf Henrys Link zur Petition "kein Verbot der Freizeitfischerei in den geplanten Schutzgebieten" zur Sprache gebracht. Hierzu hast du von mir jeweils meine Meinung lesen dürfen, auch wenn du daraus wieder in deiner zurechtweisenden Art versuchst, etwas mißzuverstehen;

    Von meiner Seite gibt es ein Verständnis für die Quotenregelung in der Hoffnung, dass sich die Bestände auch durch unseren Beitrag erholen werden. Zur genannten Petition gab es von mir keine Unterschrift, da mich die Argumentation in ihrer Begründung sachlich nicht wirklich überzeugte. Natürlich ist die Einschränkung allein durch Angelverbote halbherzig und einseitig, dennoch versuche ich beide Positionen abzuwägen (der bekannte Spagat zwischen Angeln und Naturschutz) und nicht nur generell kontra zu urteilen. Ob die genannten Sperrzonen für die Freizeitfischerei ihrem Territorium nach zu weit gefasst sind, kann ich von hier aus nicht beurteilen. Dazu fehlt mir die Orts- und Sachkenntnis. Erwähnt hatte ich meine Unterschriften-Ablehnung deshalb, da dies hier vom TE im Zusammenhang mit der geforderten Solidarisierung der Anglerschaft gebracht worden ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2016
  16. kingfisher61

    kingfisher61 Profi-Petrijünger

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    was regt Ihr Euch über die Fangbegrenzung 5 Dorsche pro Tag auf
    es wird Zeit das das Angeln auf Laichdorsche verboten wird, Zander und Hecht haben auch Schonzeiten
     
  17. Raven0263

    Raven0263 Profi-Petrijünger

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    Jetzt würde mich als Süddeutscher vom Bodensee der mit dem Dorsch bis jetzt noch gar nichts am Hut hatte doch mal interessieren wieviele Dorsche ungefähr pro Angeltag vom Kutter und von Land aus gefangen wurden.
    Und hört bitte auf Euch gegenseitig zu beleidigen und bleibt sachlich.
    Und auserdem weiß ich wie jeder andere auch dass früher alles so viel besser war.(Hab genau vor 40 Jahren meine Fischerprüfung gemacht und mußte auch alle Veränderungen hier im Süden,an Vereinsgewässern und am Bodensee mitmachen).
     
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  18. Fliege 2

    Fliege 2 Fliegenfischer

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    Hallo Marc,

    mit welchem Recht bezeichnest Du "Grüne" und "Naturschützer" als Abschaum.

    Ich persönlich bin dankbar, dass es Naturschützer gibt. Anders denkende würde ich nicht als Abschaum bezeichnen. Vielleicht sollte man sich selber mal mit deren Gedanken befassen. Abweichende Meinungen können durchaus konstruktiv sein.

    Ein kleiner Tipp von mir, behandel andere Menschen genau so, wie du behandelt werden willst. Dann klappts auch mit dem Nachbar.

    Zum Thema. Ich denke 5 Dorsche sind in Ordnung. Mein Eigenbedarf wäre gedeckt. Das Argument mit den Kosten der Kutterfahrt lasse ich nicht gelten. Fangbegrenzung sollte sich am Schutz einer Art orientieren und nicht an den Wünschen des Anglers.

    Fliege 2
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2016
  19. 2911hecht

    2911hecht Super-Profi-Petrijünger

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    Moin und Grüße von der Ostsee.
    Hier sind alle der Meihnung das eine Schonzeit für Dorsche viel sinnvoller wäre.
    Für jeden Dorschkutter hier an der Küste bedeutet diese Nachricht quasi das aus!
    Fischer können hier einpacken, der Dorsch ist der wichtigste Fisch die Saison über gesehen!
    Was nützt diese Regel wenn zum Beispiel Dänemark als einer der Weltweit größten Fischmehl Produzenten sich einen Scheixx darum kümmert was der Dorsch zum fressen hat?
    Regenbogenforellen werden hier in der Ostsee bis zum abwinken gezüchtet und mit Meeresfisch gefüttert, dass Problem bei der Aquakultur Fischerei ist aber, um 1kg Forelle zu züchten bedarf es 2kg Wildfisch!
    Teufelskreis, aber soweit denken die in Brüssel nicht!
    @Raven Im Schnitt sind pro Angeltag auf einen Dorschkutter so 5-10 Dorsche von Maß die Regel.

    Und sowas passiert dann immer wieder!

    http://www.shz.de/regionales/aaro-s...orellen-fliehen-in-die-ostsee-id15062186.html
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Oktober 2016
  20. Fuerstenwalder

    Fuerstenwalder gesperrt

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    Was eine billige Ausrede. (Fast so billig wie: "Da sollen sich mal die Angelvereine vor Ort drum kümmern"I.. Jaa, das habe ich noch gelesen, du warst nicht schnell genug mit löschen).
    Ich habe den Eindruck, du bist wie die große schweigende Masse. Nicht mein Problem, ich halt meine Fresse. Du hast wahrscheinlich nicht mal die Petition richtig gelesen, geschweige denn verstanden. Denn es geht ausschließlich darum, das Angler unter fadenscheinigsten, wissenschaftlich nicht bewiesenen Gründen ferngehalten werden sollen, die industrielle Schiffahrt aber darf weiter durchs Schutzgebiet. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und du nimmst es scheinbar widersprucslos hin. Darf ich ehrlich sein? Wie blöd muss man als Mensch eigentlich sein, um sich sowas schweigend gefallen zu lassen?

    Ich war dies Jahr mit einem draußen, der hatte das eine Mal ca. vierzig Dorsche gefangen, das nächste Mal abgeschneidert. Ohne Sche..., richtig abgeschneidert, während wir beiden anderen jeweile acht Dorsche hatten. Nach den acht hatte ich sieben und wieder acht. Die Größen waren zwischen gerade noch Maß und 70cm.

    Nun, Fischer wie Angler haben dazu beigetragen, dass der Dorschbestand zurückgegangen ist. Das ist eine Entwicklung, die nicht von heute auf morgen stattfand, quasi so auf Fingerschnipp. Wieso haben sich also Fischer und Angler nicht schon vorher selbst beschränkt, freiwillig? Da hätte es sicher Möglichkeiten gegeben. Jetzt, wo das KInd in den Brunnen gefallen ist, wird gejammert und mit der Keule Arbeitsplätze gedroht. An die hätten se mal vorher denken sollen, aber Fang, Umsatz und Gewinn waren wichtiger.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2016
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