Angelgeräte, Zubehör und Montagen - Fragen

Welche Rutenarten unterscheidet man?

Die Ruten sind heutzutage sehr vielfältig in Art, Material und Größe. Nach der Nutzung unterscheidet man hauptsächlich folgende Ruten:

Allroundruten:
Eine Allroundrute nennt man eine Rute mit einer Länge um die 2,70 bis 3,20 Meter und einem Wurfgewicht 10 bis 40 Gramm und einer semiparabolischen Aktion. Genutzt wird sie meist von unerfahrenen Anglern bzw. Anglern die mit nur einer Rute eine Vielzahl an Angelmethoden abdecken möchte.

Bootsruten:
Die Bootsruten haben meist Längen zwichen 1,80 und 2,70 Metern. Verwendet werden sie zum schweren Meeresangeln in größeren Tiefen oder zum sogenannten Big-Game-Fischen. Die schweren Ruten sind mit schnurschoneneden Rollenringen ausgestattet. Der Griff besteht meist aus Moosgummi, oft mit Kreuzschlitz am Abschluss für den Bauchgurt. Die Testkurven reichen von 12 bis 130 lbs. Die leichteren Ruten verwendet man beim (Schlepp-)Fischen auf Meerforelle und Dorsch, die schwereren auf Großfische wie Thun oder Marlin. Häufig sind Bootsruten aus Glasfaser oder Kohlefaser-Glasfaser-Gemisch und haben eine parabolische Aktion.

Eisruten:
Eisruten werden für das Angeln in zugefrorrenen Gewässern verwendet, bei denen man zum Angeln kleine Eislöcher freischlägt bzw. mit einem Eisbohrer aufbohrt. Diese besonderen Ruten sind meist nur um die 35 bis 55 cm lang.

Feederruten:
Feederruten mit Längen zwischen 3,60 und 3,90 Meter werden für das leichtere Angeln mit Futterkorb verwendet. Bei Ruten mit einer Länge bis 4,5 Metern spricht man von "Heavy Feeder"-Ruten. Verwendet werden sie für das Angeln in stärkeren Strömungen. Sie besitzen verschiedene Wechselspitzen, die sich im oberen Rutenteil austauschen lassen. Diese Spitzen sind genormt. Z.B. wirft man im Stillwasser mit Spitzen von 0,5 oz. eine halbe Unze (ca. 15 Gramm). Für das schwere Federangeln verwendet man z.B. 3 oz.-Spitzen, mit denen man Gewichte bis über 90 Gramm werfen kann.

Fliegenruten:
Unterschieden werden bei den Fliegenruten die Einhandruten für die AFTMA - Schnurklassen von 1-9 und Zweihandruten von Klasse 10-15. Fliegenruten haben eine spezielle durchgehende Aktion und eine besondere Beringung, die auf die Wurftechnik und Schnurart abgestimmt wird. 

Gespliesste Ruten:
Früher wurden Ruten gerne aus Rohrarten wie dem Tonkinrohr hergestellt. Heute trifft man Gespliesste Ruten meist nur noch bei einigen Fliegenfischern.

Inlineruten:
Die aus Japan stammende Rute hat keine Schnurringe. Die Schnur wir im Blank geführt. Eingesetzt wird sie - nur selten - beim Meeresangeln.

Karpfenruten:
Die idealen Längen liegen zwischen 3,20 und 3,90 Metern. Man unterscheidet zwischen den häufig verwendeten zwei- oder dreiteiligen Steckruten und den zusammenschiebbaren Teleskopruten. Modernere Boilieruten erkennt man am zweigeteilten Duplongriff und dem langen Handteil. Verwendet werden die Ruten mit parabolischer und semiparabolischer Aktion bei einer Testkurve von 1,5 lbs. (ca. 45 Gramm Wurfgewicht) am Stilwasser und für das Posenangeln. Dagegen werden Ruten mit einer Testkurve von 3,5 lbs. (ca. 100 Gramm Wurfgewicht) an Fließgewässern und großen Seen für das Angeln auf größere Distanz verwendet.

Kopfruten:
Bei dieser Stipprute wird die Schnur direkt an der Rutenspitze oder über einen Gummizug befestigt, der fest in einem der oberen Rutenteile verankert ist. Sie ist als Teleskop- und als Steckrute erhältlich, mit extremen Längen von 9 bis zu 19 Metern. Aufgrund der Länge bestehen die Kopfruten meist aus harter, aber leichter Kohlefaser, damit sie nicht durchhängen.

Matchruten:
In der Regel sind Matchruten 3,60 bis 4,20 Meter lang, in Ausnahmen bis zu 6 Metern. Die Wurfgewichte sind meist sehr niedrig, maximal 30 Gramm. Die Anwendung erfolgt meist zum Weißfischangeln, aber auch für Karpfen und Forellen. Sie sind mit vielen, kleinen Ringen ausgestattet und haben eine Spitzenaktion oder eine semiparabolische Aktion.

Spinnruten:
Die Längen bewegen sich in der Regel zwischen 1,80 und 3,30 Metern. Meist werden Steckruten verwendet, seltener Teleskopruten. Man unterscheidet leichte Spinnruten mit Wurfgewichten bis 20 Gramm, mittlere Spinnruten mit Wurfgewichten zwischen 20 und 60 Gramm und schweren Spinnruten mit Wurfgewichten von 60 bis 120 Gramm. Die Ruten gibt es mit schneller Spitzenaktion, mit Semiparabolik und durchgehender parabolischer Aktion.

Sbirulino-Ruten:
Die herkömmliche Länge beträgt 3,30 bis 4,80 Meter. Als Steck- oder Teleskopruten dienen sie zum angeln am Forellensee aber auch als Matchruten-Ersatz. Die sensible Spitze zeigt die feinsten Zupfer an. Mit Wurfgewichten zwischen 8 und 79 Gramm werden die Ruten für Spirulinos in unterschiedlichen Gewichtsklassen ausgelegt.

Was gibt es für Unterschiede beim Rutenmaterial?

Wie auch bei den Rutenarten und -verwendung, gibt es auch beim Material viele Unterschiede sowie auch Mischungen. Meist sind Ruten aus folgendem Material:

Carbon:
Sehr wiederstandsfähiges Kohlefasermaterial.

Fieberglas:
Glasfasermaterial, jedoch heute meist mit Kohlefaser verstärkt.
 

Was versteht man unter der Aktion bei Ruten?

Mit Aktion bezeichnet man die Biegekurve einer Rute, während man im rechten Winkel zur Rute an der Schnur zieht. Je nachdem welcher Bereich sich bei der Rute biegt, unterscheidet man Ruten mit schneller Spitzenaktion (nur oberer Bereich, im englischen "Fast": FT), mit Semiparabolik (bis zum mittleren Bereich, im englischen "Compound": CT) und durchgehender parabolischer Aktion (bis zum Handteil, im englischen "Composite progressive": CPT).

Was ist mit einer Bindung gemeint?

Bei Steckruten werden die Rutenringe mit Garn an den Blank (Rutenrohling) gebunden. Diese Wicklungen werden dann zur Festigung mit einem Klarlack gesichert.

Welche Rollenarten unterscheidet man?

Die Rollen sind sehr vielfältig. Hier ein paar Beipiele:

Automatikrolle:
Eine Fliegenrolle, bei der die Schnur automatisch durch einen Knopfdruck eingeholt wird.

Freilaufrolle:
Eine Freilaufrolle ist eine Stationärrolle, die mit einem zweiten Bremssystem ausgestattet ist. Mit einem Hebel wird in sekundenschnelle die normale Bremswirkung bzw. der Wiederstand der Rolle auf ein Minimum gesetzt, so dass ein beißender Fisch fast ungestört Schnur nehmen kann. Genauso schnell kann durch erneutes Betätigen des Hebels die normale Bremse wieder eingesetzt werden (z.B. zum Anschlag). Freilaufrollen werden gerne beim Bootsangeln mit mehreren Ruten eingesetzt, so dass ein Fisch nach dem Biß ungestört davon ziehen kann und der Angler die Rute gelassen aus seiner Halterung nehmen und sich zum Anschlag bereit machen kann, bevor der Hebel umgelegt wird und die Bremswirkung einsetzt.

Wenderolle:
Eine Rolle die wie eine Fliegenrolle aussieht, mit drehbarem Rollenfuß und wendbar für das Auswerfen.

Was ist eine Freilaufrolle?

Eine Freilaufrolle ist eine Stationärrolle, die mit einem zweiten Bremssystem ausgestattet ist. Mit einem Hebel wird in sekundenschnelle die normale Bremswirkung bzw. der Wiederstand der Rolle auf ein Minimum gesetzt, so dass ein beißender Fisch fast ungestört Schnur nehmen kann. Genauso schnell kann durch erneutes Betätigen des Hebels die normale Bremse wieder eingesetzt werden (z.B. zum Anschlag). Freilaufrollen werden gerne beim Bootsangeln mit mehreren Ruten eingesetzt, so dass ein Fisch nach dem Biß ungestört davon ziehen kann und der Angler die Rute gelassen aus seiner Halterung nehmen und sich zum Anschlag bereit machen kann, bevor der Hebel umgelegt wird und die Bremswirkung einsetzt.

Welche Posenarten unterscheidet man?

Die Posenarten sind unglaublich vielfältig. Hier ein paar Beispiele für gängige Bezeichnungen:

Antennenschwimmer:
Antennenförmige schmale Pose, die gerne zur Liftmontage (Vorfach liegt auf Grund auf) verwendet wird.

Federkielfloß:
Dünne, jedoch heute selten verwendete Pose, die aus dem Kiel einer Feder hergestellt wird. 

Friedfischposen:
Beim Friedfischangeln werden oft sehr feine Posen verwendet, die man auch Friedfischposen nennt.

Gleitpose:
Auch Laufpose genannt, aufgrund der durch Ösen oder durch das Körperinnere laufenden Schnur, die dann mit einem Schnurstopper für die entsprechende Ködertiefe sorgt.

Segelpose:
Die Segelpose besitzt am Antenenstiel Segel, die den Wind auffangen und damit die Pose abtreiben lässt. Eingesetzt wird sie um Fangplätze in größeren Reichweiten zu erreichen oder um Köder wie z.B. Köderfische reitzvoll in Bewegung zu versetzen.

Waggler:
Die sogenannte Wackelpose wird nur am unteren Ende eingehängt und bewegt sich daher sehr frei.

Was bedeuten auf manchen Posen die Zahlen vor der Gewichtsangabe?

Auf manchen Posen steht die Zahl der Schrote, die man für das Ausbleien der Pose benötigt. Die Umrechnung dieser Zahlen in Gewicht ist in folgender Auflistung ersichtlich:

Bezeichnung - Gewicht in Gramm: 
4x7 - 0,04 
4x8 - 0,07 
4x9 - 0,10 
4x10 - 0,15 
4x11 - 0,20 
4x12 - 0,25 
4x13 - 0,30 
4x14 - 0,40 
4x16 - 0,60 
4x18 - 0,90 
4x20 - 1,20 

Woher kommt der Name Balsapose?

Jeder Angler hat heute Balsaposen im Gerätekasten, aber wer weiß woher das federleichte Holz herkommt? 

Der Balsabaum wächst in den tropischen Urwäldern Mittel- und Südamerikas, im Amazonasbecken, in Peru und in Ekuador. Die Indianer in Südamerika benutzen Balsastämme zum Floßbau, wie schon ihre Vorfahren, die Inkas.

Die spanischen Zerstörer des Inkareiches sahen im 16. Jahrhundert die Inkas auf diesen Flössen fahren und nannten das Holz "Balsa" nach dem spanischen Wort für Floß. 

Die Inkas waren Meister im Bau von Balsaflössen. Im Jahre 500 n. Chr. segelten sie auf Flössen aus Balsa 8000 km über den Pazifik, von der Küste Südamerikas bis in die Inselwelt der Südsee.

Das leichteste Naturholz der Welt wiegt 0,13 Gramm pro Kubikzentimeter, nur halb so viel wir Kork, fast zehnmal weniger als Wasser.

Der Balsabaum wächst in seinem ersten Lebensjahr über 5 Meter, nach 5 bis 6 Jahren ist er mit 18 - 27 Meter Höhe schlagreif. Sein Lebensalter beträgt nur 10 Jahre, aber er erricht in diesem einen Jahrzehnt Höhen bis 50 Meter und Stamdurchmesser von über einem Meter. 

Viel Holz also für Posen. Allerdings verwendet man Balsaholz nicht nur für Posen. Man macht daraus Schwimmkörper aller Art, Bojen, Rettungsringe, es isoliert gegen Wärme und Schall und wird sogar im Flugzeugbau benutzt. Das weiche Holz lässt sich ohne Mühe bearbeiten. Daher ist es auch zum Selberbasteln von Posen ideal geeignet.

Was ist eine Wasserkugel?

Eine Wasserkugel ist eine meist durchsichtige Kunststoffkugel, die mit Wasser individuell befüllt werden kann. Man verwendet sie meist zum Oberflächenfischen in größeren Entfernungen, sowie zum Spinnfischen, aber auch nur um einen Köder zu beschweren bzw. weit genug auswerfen zu können. Der Vorteil liegt klar im Gewicht und dem geringen Wasserwiederstand.

Was bedeutet Bißanzeiger?

Bißanzeiger sind inzwischen sehr vielfältig in der Art und Anwendung. Sie haben jedoch alle das Ziel dem Angler einen Biß anzuzeigen. Unter anderem gibt es Posen, Kletteraffen (die in die Schnur unterhalb der Rute eingehängt werden) und z.B. die Spitze einer Federrute.

Was ist eine Zitterspitze?

Eine Zitterspitze sieht aus wie eine zusätzliche Rutenspitze. Sie ist mit einem oder mehreren Ringen versehen und dient als Bißanzeiger.

Was ist ein Subfloat?

Subfloat nennt man eine durchsichtige Unterwasserpose, die die Schnur von Unterwasserhindernissen fernhalten soll und nicht als Bißanzeiger fungiert.

Was ist ein Controller?

Ein Controller ist eine vorbebleite, dickbauchige Pose, die beim Angeln in größeren Entfernungen eingesetzt wird.

Wie und warum fischt man mit Sbirolinos?

Vorteile: 
Da sie massiv sind, erreicht man mit den Sbiros bereits mit den kleinsten Modellen große Wurfweiten. Große Gewässerflächen auch in großen Distanzen (nahezu 100 Meter sind erreichbar) und in allen Tiefen können abgefischt werden. Mit den Sbiros werden die unterschiedlichsten Köder reizvoll selbstrotierend geführt. Daher sehr fängig und einfach zu handhaben, auch wenn der Fisch weit draußen oder sehr tief im See steht. Durch ihr spezielles spezifisches Gewicht, schweben die Sbiros fast im Wasser und haben beim Einholen eine sehr geringe Wasserverdrängung. 

Aussehen:
Meist ovale oder runde, massive Kunststoffkörper mit einem längeren zentralen Röhrchen, durch das die Schnur läuft. 

Sorten:
Schwebende, halbsinkende Sbiros für große Reichweiten und das Fischen in den tieferen Gewässerzonen. Leichte, schwimmende Sbiros für das Fischen in den oberen Gewässerschichten. Auf den Sbiros sind in der Regel zwei Grammangaben zu finden. Die erste benennt das Wurfgewicht und die zweite das Gewicht unter Wasser (ca. 20% des Wurfgewichts). In Größe, Form, Farbe und Material sind bereits die unterschiedlichsten Varianten auf dem Markt erhältlich. 

Montage:
In erster Linie ist die Rute sehr wichtig. Sbiro-Ruten haben meist eine Länge zwischen 2,70 und 5,0 Metern und ein Wurfgewicht bis max. 40 Gramm. Die Spitzen sind überaus sensibel, um auch den geringsten Wiederstand bzw. kleinsten Biss spüren zu lassen und beim Drill wilde Fluchten abzufedern, so dass der Haken nicht ausschlitzt. Zudem besteht die Rute aus einem sehr kräftigen Blank, der auch kräftigste Anhiebe – die beim Fischen auf weiten Distanzen nötig sind – parieren. Die Sbiros werden so auf die Schnur gezogen, dass der Schwerpunkt des Sbiros zum Vorfach und das Röhrchen zur Rutenspitze zeigt. Beim Aufziehen der Sbiros auf die Schnur ist ein Einfädler sehr von Vorteil. Ein Dreifachwirbel sollte unbedingt zwischen Vorfach und Hauptschnur montiert werden, um Schnurdrall durch das Rotieren der Sbiros zu vermeiden. Zwischen dem Wirbel und dem Sbiro wird eine Stopperperle eingesetzt um den Knoten zu schützen. Das Vorfach sollte je nach Sbiro, Zielfisch und Gewässertiefe gewählt werden. In der Regel nutzt man mit halbsinkenden Sbiros, die in tieferen Gewässerschichten zum Einsatz kommen, kürzere Vorfächer um die 50-70 cm. Und bei den schwimmenden Sbiros verwendet man Vorfachlängen bis zu 150 cm. Für die Dreifachwirbel sind Größen von 10 bis 14 zu empfehlen. Je nach Zielfisch und Köder wird der Haken ausgesucht. Die Köder sollten möglichst L-förmig aufgezogen werden, für eine bessere Rotation und damit auch iner besseren Reizwirkung. 

Köder:
In erster Linie Schwimmteige, Bienenmaden, Maden, Lachseier, Marshmellows, (Kunst-)Spaghettis, aber auch Popper, Twister, Fliegen, Wurm, Mais und Köderfische. 

Zielfische:
Alle Süßwasserforellen, Meerforellen, Saiblinge, Hechte, Zander, Barsche u.v.m. 

Anwendung:
Das Einholen der Sbiros erfolgt unter ständigem Bewegungs- und Richtungswechsel. Ruckartig nach rechts einholen, dann nach links einholen, die Rute anheben und absenken lassen – und das ganze auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Wichtig dabei ist das Ausprobieren und Variieren bis sich der Erfolg einstellt. Mit einer richtigen Sbiro-Rute können durch die sensible Spitze sehr leichte ruckartige Bewegungen ausgeführt werden. Man erkennt den kleinsten Biss, der sofort mit einem Anhieb beantwortet werden sollte.
 

Was ist eine Aalglocke?

Eine Aalglocke ist ein Bißanzeiger, der meist beim Aalangeln benutzt wird. Es handelt sich um eine Glocke, die an der Rutenspitze oder an einem Kletteraffen in der Schnur befestigt wird und bei Bewegung (am günstigsten bei einem Biß) den Angler alarmiert.

Für was nutzt man einen Marker?

Marker sind Markierungen für einen Futterplatz. Sie werden dort ausgebracht wo angefuttert wurde, um zielgenau zu angeln. Meist bestehen sie aus Styroporkugeln oder auch kleinen Luftballons, die mit einem Anker driftfrei befestigt werden.
Als vorübergehende Marker werden auch Styroporkugeln mit PVA am Vorfach angebunden, die dann aufsteigen und das Zielgebiet markieren - solange bis die Drift den Marker weitertreibt.

Welche Bleiarten unterscheidet man?

Unglaubliche Mengen an Bleivarianten sind auf dem Markt zu finden. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

Ankerblei:
Ein Grundblei mit Drahtarmen, die das Blei fest am Grund halten sollen - auch als Krallenblei bezeichnet. Verwendet wird es meist bei starken Strömungen un in der Meeresbrandung.

Anti-Kink-Blei:
Ein flügelförmiges Blei, das beim Spinnfischen das Verdrallen der Schnur vermindert.

Anti-Tangle-Blei:
Das ist ein Grundblei, das mit einem längeren Röhrchen verbunden ist, durch das die Schnur ohne zu verwickeln frei laufen kann. Verwendet wird es meist beim Karpfenangeln.

Arlesey-Blei: 
Das ist ein tropfenförmiges Seitenblei (auch Arlesey Bomb genannt), in das an der Spitze ein Wirbel eingegossen wurde.

Aufsteh-Blei: 
Ein Grundblei das sich durch einen Auftriebskörper vertikal aufrichtet.

Back-Leads:
Dabei handelt es sich um sogenannte Absenkbleie, die man in die Hauptschnur einhängt, damit diese absinkt und z.B. kein Risiko bei vorbeifahrenden Schiffen birgt.

Birnenblei: 
Birnenförmiges Blei für Grundmontagen.

Bodentaster-Bleie: 
Ein Vorschaltblei (Bottom Bouncer genannt) für Kunstköder, um diese bodennah anbieten zu können. Wird gerne zum Zanderangeln verwendet.

Catherine-Blei:
Ein Grundblei mit einem seitlichen Schlitz, durch das die Schnur (ohne Neumontage) eingehängt werden kann. Gesichert wird die Schnur durch ein Plastikstäbchen, das ebenfalls über einen Schlitz verfügt und gegenseitig in das Blei geschoben wird.

Capta-Blei:
Ein Grundblei mit exzentrisch eingearbeitetem Wirbel, für bessere Bodenhaftung.

Exzentrisches Blei:
Ein dickes ungeleichmäsig geformtes Blei, das oft beim Spinnfischen als Vorschaltblei vor dem Spinner eingesetzt wird, um den Drall der Schnur zu vermindern. 

Flossenblei:
Ein Blei das durch seine Steuerflosse ein Verdrehen der Montage verhindern soll. Meist wird das Flossenblei beim Schleppangeln oder beim Meeresfischen mit Naturködern verwendet.

Heavy-Metal-Knete:
Eine Art Knettblei, das zur genausten Feineinstellung des Gewichts benutzt wird. Oft wird diese Knete zum austarieren von auftreibenden Ködern beim Grundangeln benutzt.

Heringsblei:
Ein trapezförmiges, weißes oder weißrotes Blei das zur Beschwerung und als zusätzliches Lockmittel beim Angeln mit Heringspaternoster eingesetzt wird.

Riser-Blei:
Ein Grundblei, das durch die Flügelform beim einholen schnell vom Gewässergrund nach oben kommt und somit gerne bei hindernissreichen Stellen eingesetzt wird.

Rolling-leger:
Hierbei handelt es sich nicht um eine Bleivariante sondern um ein "rollendes Grundblei", das vom Gewicht so ausgewählt wird, dass die Strömung das Blei abtreibt. Diese Angelmethode nennt man Running-Leger.

Schrotblei:
Klemmbleie, die für das Austarieren der Posenmontage benutzt werden.

Stabblei:
Längliches Blei, das oft zum Lachsangeln verwendet wird.

Walker Blei:
Ein Blei das gerne beim tiefen Spinnfischen verwendet wird, da es durch seine Form und seinen Schwerpunkt den Köder bzw. Kunstköder über Grund hält.

Wickelblei:
Blechförmiges Blei, das schneidbar ist. Wird zum beschweren der Montage benutzt.

Wrap a Lead:
Ein formbares Wickelblei das zum Beschweren von Streamern und Nymphen eingesetzt wird.

Was bedeutet "AAA" und "BB" etc. bei den Bleigewichten?

Mit diesen Bezeichnungen (oft auf Schrotbleispendern) wird das Schrottbleigewicht deffiniert . 

Bezeichnung - Gewicht in Gramm: 
SSG - 1,89 
SG - 1,60 
AAA - 0,81 
BB - 0,40 
No. 1 - 0,28 
No. 3 - 0,20 
No. 4 - 0,17 
No. 5 - 0,13 
No. 6 - 0,10 
No. 7 - 0,08 
No. 8 - 0,06 
No. 9 - 0,05 
No. 10 - 0,04 
No. 11 - 0,03 
No. 12 - 0,02 
No. 13 - 0,01 

Was ist ein Dreiwegewirbel?

Das ist ein Wirbel der wie ein T-Stück eine weitere Öse in der Mitte, z.B. zum Einhängen eines Seitenarms, hat. Auch bei der Grundmontage wird der Dreiwegewirbel gerne eingesetzt, um bei einem Hänger nicht die ganze Montage sondern nur den Seitenarm zu verlieren.

Was ist ein Connector?

Ein Connector ist ein doppelter Karabiner, mit dem man zwei Schnüre, wie Hauptschnur, Vorfach, Schlagschnur oder Flugschnur verbindet und damit das Verdrallen der Schnüre verhindert.

Was ist ein Casting Connector?

Ein Casting Connector ist eine Öse aus Kunststoff, mit der man das Vorfach mit der Hauptschnur verbindet.

Für was braucht man Auftriebskörper?

Auftriebskörper werden meist beim Grundangeln aber auch beim Brandungsangeln eingesetzt, um den Köder knapp über Grund - in Fischhöhe - anzubieten. Als auftreibendes Material werden je nach Größe und Gewicht des Köders verschieden große Teile, Scheiben oder Kugeln meist aus Kork oder Styropor verwendet.

Was ist ein Back Stop?

Back Stop nennt man auch die Schnurstopper, die bei Laufposen und Grundbleien eingesetzt werden.

Für was verwendet man Fadenstopper?

Fadenstopper sind fertige aus Garn gebundene Knoten, die im Handel meist auf einem Plastikröhrchen angeboten werden. Verwendet werden sie, um sie vom Röhrchen direkt auf die Hauptschnur zu ziehen, wo sie Laufposen und Grundbleie in der gewünschten Länge bzw. Tiefe festhalten.
Ansonsten werden auch Stopper aus Gummi verwendet, die man auch Back Stop nennt, sowie kleine Stiftoliven und Mehrzweckstopper mit Plastikstift in der Mitte.

Was ist ein Spin-N-Glo?

Ein Spin-N-Glo ist ein schiffsschraubenartiger Propeller, der vor den eigentlichen Kunstköder oder auch Naturköder montiert wird, damit er für Wasserverwirbelungen sorgt und damit Raubfische noch mehr reizt.

Was ist ein Anti-Tangle-Rig

Hierbei handelt es sich um ein Vorfach das zur Sicherung vor Verwicklungen mit einem Plastikschlauch überzogen ist.

Was versteht man unter einem Boom?

Hierbei handelt es sich um ein mehr oder weniger langes Röhrchen mit einem integrierten Karabiner. Durch das Röhrchen läuft die Schnur verwicklungsfreier und im Karabiner wird z.B. ein Blei, Bißanzeiger oder Futterkorb eingehängt.

Was ist ein Carp-Ring?

Ein Carp-Ring ist ein kleiner Kunststoff- oder Metallring, mit dem man spezielle Vorfächer fürs Karpfenangeln herstellt, wie z.B. beim Sliding-Rig.

Was versteht man unter Carp-Rig?

Mit "Carp-Rig" bezeichnet man die Montagen fürs Boilieangeln auf Karpfen bzw. die Zusammenstellung von Schnur, Vorfach, Haken und evtl. Blei.

Z.B.:
Light Rig, Flexibles Hair Rig, Inturned Eye, Stiff-Rig, Bolt Rig, Confidence Rig, Helicopter Rig etc.
Die zur Aufbewahrung von Rigs verwendeten Brettchen aus Kork, Kunststoff oder Hartschaun nennt man Rig-Board. Die Taschen mit Klarsichtfolien zur übersichtlichen Aufbewahrung von Rigs nennt man Rig Wallet.

Was sind Feeder-Rigs?

Unter Feeder-Rigs versteht man eine Vielzahl an Montagen mit Futterborb.

Was ist ein Frightener?

Ein Frightener ist ein winziges Stäbchen, das quer auf das Vorfach vor den Haken gezogen wird. Beim Biß soll das Stäbchen den Fisch erschrecken, so dass dieser den Köder nicht zu tief schluckt. Wird oft beim Karpfenangeln eingesetzt, damit die Schlundzähne nicht das Vorfach verletzen können.

Was ist ein Gaff?

Ein Gaff nennt man auch Landehaken. Er besteht aus einem scharfgeschliffenen großen Haken an einem Griffstück. Eingesetzt wird er überwiegend bei der Hochseefischerei, um Fische meist im Kiemenbereich zu haken und ans Boot zu hiefen.

Was ist ein "Bank Stick"?

Ein Bank Stick ist ein Erdspies mit Gewinde, auf dem z.B. Rutenauflagen und elektronische Bißanzeiger angeschraubt werden.

Was ist ein Holdall?

Ein Holdall ist ein sehr stabiles Futterall z.B. für Ruten, Schirme und Rod Pod.

Was ist eine Buzzer Bar?

Das ist eine waagerechtes Gestänge mit mehreren Gewinden zur Anbringung von Rutenauflagen oder auch elektronischen Bißanzeigern (engl. Buzzer).

Was macht man mit einer Boilienadel und einem Boiliestopper?

Die Boilienadel ist vergleichbar mit einer dünnen Häkelnadel. Bei der Haarmethode durchsticht man mit dieser Nadel vorsichtig den Boilie, um dann das Haar am anderen Ende in die kleine Öse einzuhängen und durch den Boilie zurück zu ziehen. Zur Fixierung kommt dann ein Boiliestopper (meist ein kleines Plastikstäbchen oder ähnliches) zwischen die Schlaufe, damit der Boilie nicht vom Haar fällt.

Die längere Version der Boilienadel nennt man Stringer Nadel. Mit dieser können gleich mehrere Boilies auf die Nadel gestochen werden, um sie z.B. gemeinsam auf eine PVA- Schnur zu ziehen und an das Vorfach zu binden. Dieses zielgenaue System des Anfütterns nennt man Stringer.

Was versteht man unter einem Downrigger?

Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, die beim Schleppangeln eingesetzt wird und an der Bordwand befestigt wird. Ähnlich einem kleinen Kran zieht der Downrigger den Köder auch in größeren Tiefen hinter dem Boot her.

Was ist eine Abhakmatte?

Abhakmatten (im englischen Unhooking Mat) werden meist von Anglern genutzt, die gefangene Fische wieder schonend zurück setzen. Die Fische werden auf die gepolsterte und angefeuchtete Matte gelegt, um den Haken zu entfernen und damit die Schleimhaut der Fische nicht zu verletzen.

Was ist ein Bivy?

Ein Bivy ist ein Schirmzelt, das für längere Ansitze eingesetzt wird. Am Boden befestigt wird das Bivy mit Stahlheringen, sogenannten Bivypegs.

Was ist ein Brolly?

Unter einem Brolly versteht man einen großen Anglerschirm, der gegen Regen und Sonne schützt, sowie gleichzeitig auch den Angler tarnt. Durch einen starken Erdspieß wird er in den Boden gesteckt.

Ein Brolly kann mit einem zeltplanenartigen Überwurf zum Zelt umfunktioniert werden. Dieser Überwurf nennt man Brolly Overwrap.

Bei stürmischem Wetter werden an den Schirmspeichen Halterungen aus Plastik oder Metall befestigt, sogenannte Swivel Storm Caps. An diesen werden dann Sturmstangen zur Sicherung angeschraubt, aber auch Überwurfe können daran befestigt werden.

Was ist ein Bedchair?

Wie der englische Name schon sagt, handelt es sich beim Bedchair um eine Art Liegestuhl, der wegen seiner angenehmen Polsterung für längere Ansitze meist auf Karpfen verwendet wird.

Was ist denn ein BellyBoot?

Ein Belly Boot ist eine Art wasserdichte Hose mit einem großen Schwimmring um die Hüfte. Dieses wird verwendet, um an sonst unerreichbare Stellen im Angelgewässer zu kommen bzw. zu schwimmen. Verwendet wird das Belly Boot meist zum Spinnangeln und zum Fliegenfischen.

Wofür verwendet man einen Wiegesack?

Ein Wiegesack wird bei größeren Fischen zum schonenden Wiegen eingesetzt.

Was macht man mit einem Futterkorb oder einer Futterspirale?

Ein Futterkörbchen ist ein zylinderförmiges Drahtgestell oder auch ein Plastikzylinder mit Löchern bzw. ein spiralförmiger Drahtzylinder (Futterspirale), der mit Futtermaterial oder auch Maden und Würmern gefüllt wird und direkt an der Hauptschnur oder an einem Seitenarm eingehängt wird. Der Vorteil ist das punktgenaue Anfüttern in der unmittelbaren Nähe des Köders. Gerne wird der Futterkorb in Fließgewässern benutzt, um das schnelle Abtreiben des Futters zu verhindern, hingegen dem schnellen Zerplatzens eines Futterballes. Der Futterkorb und die Futterspirale gibt das Futter nur allmählich frei und ermöglicht dadurch eine längere Lockwirkung. Je nach Materialdichte werden auch Lebendköder zum Futter beigemischt, so dass diese das Material langsam im Wasser freigeben. Damit sich das Futterkörbchen nicht mit der Hauptschnur verwickelt, verwendet man zum Einhängen ein kurzes Plastikröhrchen mit einem Karabiner - den sogenannten Feeder-Boom.

Was ist ein Bait Rocket?

Ein Bait Rocket ist eine Art Futterrakete. Es gibt Modelle, die nach dem Auswerfen beim Auftreffen aufs Wasser einen Deckel öffnen, andere Modelle drehen sich, um das Futter freizugeben. Ein Bait Rocket wird mit einer speziellen Rute, der sogenannten Spod Rod, ausgeworfen.

Was versteht man unter einem Bait Dropper?

Ein Bait Dropper ist mit einem geschlossenen Futterkörbchen zu vergleichen. Um punktgenau anzufüttern ist dieser Futterbehälter solange geschlossen bis er den Grund berührt. Dann erst öffnet der Mechanismus und gibt das Futter frei.

Was ist eine Flaschenreuse?

Eine Flaschenreuse nennt man eine Reuse die aus einer Flasche hergestellt wurde. Zum Köderfischfang wird hierbei ein Loch in den Flaschenboden gebohrt und die obere Öffnung geschlossen. Um den Flaschenhals wird ein Seil befestigt, um die Flasche ins Gewässer einzubringen und wieder zu entnehmen. 
Mit einer Mineralwasser-Plastikflasche kann, durch Abtrennen des oberen Drittels und umgekehrten Wiedereinklebens, eine ideale Reuse geschaffen werden. Zur Beschwerung wird gegebenenfalls grober Sand oder Kieselsteine eingefüllt.

Für was benötigt man ein Target Board?

Mit einem Target Board (eine Scheibe mit Markierungen) vor der Rutenspitze werden beim Feeder- und Winkelpickerangeln leichte Bisse besser erkannt.

Was ist eine Futterschleuder?

Eine Futterschleuder ist ähnlich wie die übliche Steinschleuder gebaut, nur dass sie eine Art Korb hat, in der z.B. auch große Futterballen und eine größere Menge an Boilies Platz haben. Mit einem gezielten Schuß wird somit der Fangplatz auch in größerer Entfernung angefüttert.

Was ist ein Wallerholz?

Ein Wallerholz ist ein speziell geformter Holzstiel mit einer löffelartig angeformten Schlagplatte, die mit einer speziellen Technik aus dem Handgelenk in ruckartiger Weise durchs Wasser geschlagen wird, wobei je nach Holzart, -form und Fingerfertigkeit ein dumpfes "Plopp" entsteht. Eingesetzt wird das Wallerholz - bei richtiger Anwendung - um Welse in die Nähe des Fangplatzes zu locken. 
 

Was ist PVA?

PVA steht für Poly Vinyl Alcohol. Es handelt sich um ein wasserlösliches Material, das in verschieden starken Lösungen angeboten wird - je nach gewünschter Auflösungsgeschwindigkeit. Verwendet wird es oft, um zusätzliches Futter in Ködernähe zu präsentieren oder Montagen für den Auswurf einzuwickeln. Die Verwendung ist sehr vielseitig!

Was versteht man unter einem bartlosen Haken?

Ein bartloser Haken ist ein Haken ohne Widerhaken - auch Schonhaken genannt. Z.B. der Jamison-Haken. Benutzt werden bartlose Haken meist beim Fliegenfischen und bei speziellen Wettfischen.

Welche Schnurbezeichnungen unterscheidet man?

Hier eine kleine Auswahl an speziellen Schnurbezeichnungen:

Braidet Lines:
Moderne Vorfachschnüre aus geflochtenem Material.

Carp Dacron:
Geflochtene, starre Kunsstoffschnur die heute hauptsächlich als Haarmaterial beim Boiliefischen verwendet wird (früher Vorfachschnur).

Carp-Line:
Spezielle dehnungsarme Schnur für das Boiliefischen auf Karpfen.

Shock Leader:
Zu Deutsch Schlagschnur. Sie wird vor die dünere Hauptschnur gebunden, um vor Verlust der Montage zu schützen. Z.B. bei Muschelbänken oder sonstigen kantigen Hindernissen sowie für Gewaltwürfe mit schweren Bleien.

Was ist Dacron?

Dacron ist eine geflochtene Schnur aus Kunststoffasern. Bei der Haarmontage wird diese Schnur gerne als Haar eingesetzt.

Was ist eine Perücke?

Eine Perücke ist eine stark verwickelte Schnur. Meist entstehen diese starken Verwicklungen durch Drall. Drall wiederum ist oft auf unsachgemäses Aufspulen der Schnur oder auf einen rotierenden Kunstköder zurückzuführen. Beim Angeln mit rotierenden Kunstködern wie Spinnern ist daher das Vorschalten eines oder gar zweier Karabiner zu empfehlen. Aber auch fehlerhafte Rollen, Rollenbügel oder Schnurlaufröllchen (beim Rollenbügel) können die Ursache für Perrücken sein.