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  1. #106
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    Chorche, ich habe nicht unbedingt Grund aus Vermutungen so etwas zu behaupten, ich berichte aus meinem 46 Jährigen Angelerlebnissen.
    Das Fischerei Schein Inhaber ( nicht alle) Die Bibel des fischens und Verhalten praktizieren kann ich aus Erfahrung ebenso berichten.

    Das ist leider nicht so das sich an Gesetzen und Vernunft gehalten wird. (Habe das an einem Kommerziellen Angelteich wo ich beschäftigt war leider all zu oft gesehen wie Schein Inhaber die Sau rausgelassen haben und plötzlich Unterfangkescher und das Versorgen des Fisches vergessen haben)

    Das konnte ich zum Schluss nicht mehr ertragen und auf diese Arbeit geschissen, da es ein Kampf war gegen Windmühlen.
    Ich konnte zu mindestens erreichen, das die Angelei ohne Schein nicht mehr praktiziert wird.

    Das ich mir dadurch nicht nur Freunde geschaffen habe dürfte wohl klar sein.
    Ich schreibe dir mal ne PN, das ist doch in diesem Themen Bereich nicht unbedingt zur Sache, wenn auch nur weitest gehend.

  2. #107
    Petrijünger
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    Hir meine Ansicht zu diesem Thema. Wir fahren zwei mal im Jahr zum angeln an den Öresund. Zum Punkt der Dorsch Nachwuchs 20014/15 ist ausgebieben es wurden sehr viele untermaßige von 15 bis 25cm gefangen wurden. Vieleicht würde es deshald Sinn machen wie dort die Schleppnetzfischerei für eine gewisse Zeit zu verbieten. Und so wie in Norwegen den unerwünschten Befang bei anderen Fischerein als auf Dorsch (Scholle)ach auf die Quote anzurechnen.Auch wir Angler sollten unseren Anteil dazu Beitragen eine Fangquote ist gut auch eine Schonzeit und ein höheres Mindestmaß.Nur die Angler allein werden es nicht schaffen eine Fischart auszurotten. Und wir brauchen uns nicht einbilden an der festgelegten Fangbegrenzung wird sich irgend mal wider was zu unseren Gunsten ändern wir enttäuscht werden!!

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an felix2009 für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #108
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    Felix da stimme ich Dir voll zu.
    Auch wenn die Bestände sich erholt haben, wird der kleine Mann ( Hobby Angler ) noch lange an diesem Limit zu knabbern haben, denn erst wird die Industrie (vorwiegend im Ausland ) bedient.
    Schließlich wollen wir ja auch Wolfsbarsch fangen.

    Aber wie ich schon sagte, ist das Limit von bis zu 5 Dorschen pro Angler und Tag immer noch weit aus als genug.
    Ich esse pro Tag keine 5 Dorsche und auch keine 50 in einem halben Jahr, wenn ich alle halben Jahre zum Angeln fahre für 10 Tage.

    Aber alles im allen ist das auch eine gewollte Verteuerung für den Endabnehmer (Angebot und Nachfrage )
    Ist die Nachfrage dann nicht mehr so groß, wird fleißig exportiert und dank CETA ist die Vermarktung an Kanada leichter, obwohl die genug Fisch haben.
    Dann kaufen wir alles in Kanada und nicht zu vergessen der tolle Ahorn Sirup.
    Zum Thema Ceta könnte man ja noch die leichte in und ex-portierung von Gold und Öl mit einbringen.
    Siehste so wird in der EU geplant und wir sind wieder einmal die kleinen Ärsche die sich krumm legen müssen.

  5. #109
    Admin Avatar von FM Henry
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    Seit dem 1.1.2017 gilt das Bag limit für den Dorschangler

    Seit dem 1.1.2017 gilt das Bag limit für den Dorschangler



    In den Subdivision 22-24 gilt das Tagfanglimit. (Quelle EAA)
    Mit dem Beginn des neuen Jahres tritt die Fangbegrenzung für den Dorsch in Kraft. An der Ostsee müssen erstmals auch die Freizeitangler gesetzlich auf ihre Fangmenge achten.
    Wie und wo greift die neue Verordnung der EU?

    Die EU-Verordnung 2016/1903 regelt im Artikel 7 die Freizeitfischerei auf Dorsch in der Westlichen Ostsee, genauer gesagt in den Subdivisionen 22-24 (grüne Bereiche in der Karte)
    Viele Angler sind bislang noch nicht ausreichend informiert. Generell bekannt ist, dass ein Angler 5 Dorsche pro Tag und in einer festgelegten Schonzeit vom 01.02. - 31.03. drei Dorsche fangen darf. Nach dem Erreichen des Tageslimits muss das Angeln jedoch nicht umgehend eingestellt werden. Lediglich Köder wie Pilker oder Gummifische, die eindeutig auf den Fang weiterer Dorsche ausgerichtet sind, müssen in der Kiste bleiben. Gegen das Naturköderangeln auf Scholle, Flunder und Co oder mit kleinen Blinkern auf Meerforelle, Köhler und Makrele ist nichts einzuwenden. Geht versehentlich ein Dorsch an den Haken, ist dieser umgehend und schonend zurückzusetzen – unabhängig ob das Schonmaß von 38 cm erreicht ist oder nicht!
    Das Land Schleswig-Holstein hat einen hilfreichen Fragenkatalog zur Dorschproblematik erarbeitet.
    In Mecklenburg-Vorpommern wurde der Dorsch inzwischen in die Küstenfischereiverordnung aufgenommen.
    KüFVO §9 a. 3:
    „Je Angeltag und je Erlaubnisscheininhaber dürfen ungeachtet sonstiger Fänge bis zu drei Hechte, drei Zander und drei Salmoniden (Lachs, Meerforelle) und nach europäischem Recht festgesetzte Dorschmengen gefangen, angeeignet und in Mecklenburg-Vorpommern angelandet werden. Fische, die einer Fangmengenbegrenzung unterliegen, dürfen nur als ganze Fische oder ausgenommen mit Kopf oder als zwei Filets mit Haut je Fisch an Bord gelagert oder angelandet werden.“
    Die Notwendigkeit den Bestand des Dorsches zu stützen und ihn nachhaltig zu stabilisieren steht außer Frage. Demnach appellieren wir auch an das freiwillige Mitwirken der Angler. Der verantwortungsbewusste Angler hält sich an Regularien, da er seinen persönlichen Beitrag zur Schonung des Dorschbestandes leisten will. Es sei hier aber nochmal gesagt, dass der DAFV und seine Mitglieder den konsequenten Schutz der Laicherbestände als zielführend sehen und sich weiterhin kritisch gegen das Baglimit aussprechen.
    Schwarzen Schafen sei zu Information gesagt, dass vermehrt Kontrollen der Freizeitfischerei sowohl im Küstenmeer als auch in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) erfolgen werden. Unabhängig der Zuständigkeit werden Vergehen als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld (Bußgeldkatalog, S. 7, Nr. 3.8) geahndet. Über die Höhe der Kosten entscheidet die Schwere des Vergehens.Die Regelung gilt in der oben genannten Form zunächst nur für das Jahr 2017. Ob und in welcher Form es in den Folgejahren weitere Fangbegrenzungen für Angler beim Dorsch gibt, wird die EU erst im Rahmen der Festlegung der Fangquoten für 2018 im kommenden Herbst entscheiden.

    Grafik: In den Subdivision 22-24 gilt das Tagfanglimit. (Quelle EAA)
    Hier finden Sie die Meldung als PDF-Dokument

    Quellen:
    Verordnung (EU) 2016/1903 DES RATES vom 28. Oktober 2016 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee für 2017 und zur Änderung der Verordnung (EU) 2016/72:
    http://eur-lex.europa.eu/legal-conte...LEX:32016R1903

    Zweite Verordnung zur Änderung der Küstenfischereiverordnung vom 12. November 2016:
    http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?nid=b&showdoccase=1&doc.id=jlr-K%C3%BCFischVMV2006V3P9&st=null
    Verwarnungsgeld- und Bußgeldkatalog für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Landesfischereirecht Mecklenburg-Vorpommern:
    http://www.lallf.de/fileadmin/media/PDF/fischer/3_Gesetze/MV_2008_Bussgeldkatalog.pdf

  6. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei FM Henry für den nützlichen Beitrag:


  7. #110
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    Die fangbegrenzung ist der komplett falsche weg. die bürokraten versuchen es allen recht zumachen und versauen es dabei allen. wären sie konsequent gäbe es diese probleme nicht . laichdorschfischerei , egal ob fischer oder angler , muss komplett verboten werden fangmethoden in küstennähe die nicht selektiv sind oder ein überleben des beifangs sichern genauso. der dorsch folgt dem hering und landet unweigerlich in den kiemennetzen der kleinen fischer. mindestmass is dem stellnetz egal da verendet alles.
    wenn die heringe ziehen stehen in den boden an manchen stellen alle 100 meter netze , das gleicht einem tal des todes.
    nun haben wir leider die fangbegrenzung , ich für meinen teil werde nurnoch einmal anfang april , die tour habich schon vor 9 monaten gebucht ,dorsche fischen und mich an die begrenzung halten . dnach hats sich damit. ich zahle keine 50 euro für ne kutterfahrt wenn ich nur 5 stück mitnehmen darf und ja auch ich bin einer der nur 2 mal im jahr die 350 km fährt um den rest des jahres fisch essen zu können ohne dabei arm zuwerden.wer mich deshalb verurteilt kann mich mal , und soll in seiner traumwelt weiterleben .

  8. #111
    Profi-Petrijünger Avatar von bundyman
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    Gibt es schon erste Erkenntnisse, wie es nach dem erste Vieteljahr nun so aussieht?
    Kutterflotte ausgestorben? Alles wie es vorher war? Irgendwas?
    "Eines Mannes Auto ist seine Burg. Normalerweise ist ja eines Mannes Haus seine Burg, aber nur wenn er den Drachen erschlagen kann, der darin wohnt."
    [Al Bundy]

  9. #112
    Admin Avatar von FM Henry
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    Aus pers. Erfahrung kann ich sagen, dass die Buchungen auf den Kuttern rückläufig sind, was zu erwarten war.
    Wir waren drei Tage am Stück Anfang März in Fehmarn und hatten lediglich die Info bekommen, dass in Heiligenhafen 1x die Kutter kontrolliert wurden.
    Bei uns hat sich niemand sehen lassen.

    Gruß Henry

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an FM Henry für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #113
    Profi-Petrijünger Avatar von bundyman
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    Na das ist ja schonmal was...
    Also mal sehen, was die Zeit bringt....
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    [Al Bundy]

  12. #114
    Petrijünger
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    Also wir waren im Januar im Öresund Angeln auf einem Kutter es wurde sehr gut gefangen Kontrollen auf See sind selten aber es wird beim ankommen im Hafen öfters kontroliert . Mann sagte uns das es auch viele Absagen und stornierungen von Buchungen gibt. Einige Kutter sehen sich schon nach neuen Liegeplätzen in Kattegat um. Laut neusten Umfragen sind bei Bootverleihern und Kuttern die Buchungen um bis zu 70% zurück gegangen. aAlso hat die grüne Lobby das ereicht was sie wollte das Böse Angeln über die Hintertür ohen verbot zu reduzieren.

  13. #115
    Petrijünger
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    Ich denke dass​ das der richtige Weg ist.

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