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  1. #526
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Zitat Zitat von Andreas_s Beitrag anzeigen
    So wie es aussieht kommt BP als Auftraggeber "sauber" aus der Sache raus und die Steuerzahler der USA tragen die Konsequenzen, !
    Hi

    Wenn man sich das US Schadensersatz Recht anschaut, wird BP als Auftraggeber der die Spezifikationen für die Bohrung festlegte, für diesen Unfall das mehrfache von dem zahlen was Esso für den Untergang der Exxon Valdez zu zahlen hatte. BP als Auftraggeber der Bohrung wird in Haftung genommen, wer die Amis kennt weiss das sie dem auch besser nachkommen, denn anders als die deutsche Regierung würden die Amis mit Blick auf die Katastrophe keine Skrupel damit haben BP sämtlich Bohrlizenzen zu entziehen, denn das gäbe Wählerstimmen.
    Und das wäre richtig teuer.
    Aber müssig darüber zu reden, noch ist die Katastrophe glimpflich verlaufen, schlimm wird es wenn das Öl in grossen Mengen an Land gelangt.

    Gruss
    Olli
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  3. #527
    Talsperrenturner Avatar von beetlebenner
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    Hi,

    @Holtenser

    Ich hoffe zutiefst,dass Du richtig liegst und BP bluten wird.

    krumme Rute
    Thomas

  4. #528
    --------------------- Avatar von Fairbanks
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    Hallo Olli,

    Deinen Optimismus in allen Ehren, aber die Realität sieht da anders aus.
    Nachfolgend zwei links, die Schadensersatzprozesse gegen Exxon betreffen. Die haben sich in mehr als einem Dutzend Prozessen, und mehr als 20 Jahren, die Schadensersatzsumme runterprozessiert vom über 5 Mrd US Dollar auf wenig mehr als 500 Mio. und gegen die 500 Mio. Zinsen prozessieren sie immer noch.
    Die geschädigten Anwohner, Fischer usw. haben mit Sicherheit keinen so langen Atem und selbst der Bundesstaat Alaska sieht da kein Land...

    http://www.greenpeace.de/themen/oel/...en_die_umwelt/

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,630634,00.html

    ok, wir haben andere Zeiten, der Präsident ist nicht mehr der Ölmann Bush, und BP auch kein US amerikanischer Konzern, aber ob das wirklich den Unterschied macht??? Bislang hat sich Obama nicht unbedingt als starker Präsident erwiesen oder sich wirklich gegen den militärisch-industriellen Komplex (http://de.wikipedia.org/wiki/Militär...ieller_Komplex), den wirklichen Machthaber in den USA durchsetzen können.
    Gruß Fairbanks

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  6. #529
    Kaulbarschangler Avatar von Andreas_s
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    Wink

    Ich denke eher nicht, ein Urteil gegen BP währe ein Grundsatzurteil gegen Offshorebohrungen. Das kann sich kein Energie hungriges Land leisten. Die Lobby schützt sich.
    Konkurrenz existiert nicht, Kartelle beherrschen den Markt und der Durchschnittsbürger wiegt sich in Sicherheit, pray!
    Aber egal, der Hund bleibt der Hund und genießt seinen Knochen...
    Ich hoffe ich liege falsch, bloß weil keine schwarzen Klumpen Federn verkleben heißt für mich aber nicht es ist nichts geschehen !
    Wasser, Austern, Fische, usw. testen dann sehen wir/US-Amerikaner erst das wahre Ausmaß.
    Geändert von Andreas_s (12.05.2010 um 23:46 Uhr)

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  8. #530
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Zitat Zitat von Andreas_s Beitrag anzeigen
    Ich denke eher nicht, ein Urteil gegen BP währe ein Grundsatzurteil gegen Offshorebohrungen. Das kann sich kein Energie hungriges Land leisten. Die Lobby schützt sich.
    Konkurrenz existiert nicht, Kartelle beherrschen den Markt und der Durchschnittsbürger wiegt sich in Sicherheit, pray!
    Aber egal, der Hund bleibt der Hund und genießt seinen Knochen...
    Ich hoffe ich liege falsch, bloß weil keine schwarzen Klumpen Federn verkleben heißt für mich aber nicht es ist nichts geschehen !
    Wasser, Austern, Fische, usw. testen dann sehen wir/US-Amerikaner erst das wahre Ausmaß.
    Hallo
    Anders als in Deutschland berühren in den USA Zivilklagen keinerlei anderes Recht. SIehe O J Simpson etc. Das bedeutet für BP, das eine Jury aus Mitgliedern des zuständigen Courts ( Sprich schlimmstenfalls aus ebenfalls Betroffenen bestehend) die Urteile fällt. Strafzahlungen oder Zahlungen an dieRegierung etc tangiert das überhaupt nicht. Jeder Fischer Hotelier hat das Rcht zu klagen und glaubt mir die Amis sind Meister darin dieses Recht wahrzunehmen.
    Das wird teuer. Zumal BP Haupteigner der zerstörten Plattform war.
    Allein bis jetzt belaufen sich die Kosten für BP auf 350 Millionen Us Dollar eine gewaltige Summe hochgerechnet betraen die Kosten im schlimmsten Fall 4-7 Milliarden Dollar und das nur weil Sicherheitsventile für 500000$ das Stück von BP abgelehnt wurden, da nicht notwendig.
    Aber egal man kann hier lamentieren über Kartelle etc etc letztendlich setzen wir uns nachher ins Auto und in dem Moment wollen wir billigen Sprit und solange das so ist wird sich nicht viel ändern.

    Gruss
    Olli
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  10. #531
    --------------------- Avatar von Fairbanks
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    Zitat Zitat von Holtenser Beitrag anzeigen
    Hallo
    Anders als in Deutschland berühren in den USA Zivilklagen keinerlei anderes Recht. SIehe O J Simpson etc. Das bedeutet für BP, das eine Jury aus Mitgliedern des zuständigen Courts ( Sprich schlimmstenfalls aus ebenfalls Betroffenen bestehend) die Urteile fällt. Strafzahlungen oder Zahlungen an dieRegierung etc tangiert das überhaupt nicht. Jeder Fischer Hotelier hat das Rcht zu klagen und glaubt mir die Amis sind Meister darin dieses Recht wahrzunehmen.
    Das wird teuer. Zumal BP Haupteigner der zerstörten Plattform war.
    Allein bis jetzt belaufen sich die Kosten für BP auf 350 Millionen Us Dollar eine gewaltige Summe hochgerechnet betraen die Kosten im schlimmsten Fall 4-7 Milliarden Dollar und das nur weil Sicherheitsventile für 500000$ das Stück von BP abgelehnt wurden, da nicht notwendig.
    Aber egal man kann hier lamentieren über Kartelle etc etc letztendlich setzen wir uns nachher ins Auto und in dem Moment wollen wir billigen Sprit und solange das so ist wird sich nicht viel ändern.

    Gruss
    Olli
    Hi Olli,

    Du glaubst jetzt aber nicht wirklich, das BP die Kosten die durch dieses Desaster entstanden sind, soweit sie sie tragen müssen, nicht auch den Spritpreis umlegt??? Natürlich nicht alleine, sondern im Verbund mit allen anderen Konzernen, die die Gelegenheit zur Preiserhöhung gern wahrnehmen werden. Der Ölmarkt ist schließlich einer jener Märkte, wo die Gesetze der freien Marktwirtschaft schon lange außer Kraft gesetzt wurden.
    Das ein solcher worst case im Offshore Bereich möglich ist und irgendwann mal passieren wird, haben Experten, und nicht nur die Grünen, schon immer vorhergesagt. Das der Auslöser jetzt ein fehlendes Ventil für "nur" ne halbe Million US Dollar war, und nicht ein wirklich unvermeidbarer Unfall, mag tragisch sein, zeigt aber nur die gnadenlose Sucht nach Gewinnmaximierung bei den Konzernen. Mehr als ein zwei Managerköpfe werden da aber als Konsequenz kaum rollen...
    Gruß Fairbanks
    Geändert von Fairbanks (13.05.2010 um 17:53 Uhr)

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  12. #532
    --------------------- Avatar von Fairbanks
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    Ölpest im Golf von Mexiko

    Hallo zusammen,

    wo wir gerade beim Thema waren...

    aus spiegel.de vom 1111.0.2010

    Der Höllentrip

    Die Ökokatastrophe im Golf von Mexiko zeigt, wie hoch die Risiken der Offshore-Ölförderung sind. In immer größeren Meerestiefen setzen die Konzerne ihre Bohrer an, um der Erdkruste noch die letzten Barrel Öl zu entreißen.
    hier der ganze Artikel

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,694271,00.html

    Gruß Fairbanks

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  14. #533
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    Die ökologischen Folgen von Ölunfällen werden systematisch überschätzt. Die Natur leidet, aber sie erholt sich meistens schneller als vermutet.
    http://www.nzz.ch/nachrichten/intern...1.5671637.html


    Selbstverständlich soll damit nichts verharmlost oder beschönigt werden, aber immer nur "Endzeitstimmung" ... ?

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  16. #534
    --------------------- Avatar von Fairbanks
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    Hallo zusammen,

    hier einige link zu Artikeln, die sich mit den Folgen der Havarie der Exxon Valdez, immerhin 1989, beschäftigen:

    http://www.greenpeace.de/themen/oel/...jahre_spaeter/

    http://www.n24.de/news/newsitem_4928697.html

    http://www.g-o.de/wissen-aktuell-10433-2009-09-01.html

    das ist nur ein spontane Auswahl deutschsprachiger Seiten. Amerikanische speziell alaskanische Publikationen sprechen da ebenfalls deutliche Sprache. Natürlich überwindet die Natur die sichtbaren Folgen, auch mit Hilfe der Reinigungsmaßnahmen durch Menschenhand, verhältnismäßig rasch, aber im Prinz Williams Sund ist das Ökosystem nach wie vor nicht wiederhergestellt, und das über 20 Jahre nach dem Unfall.
    Gruß Fairbanks

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  18. #535
    Moderator Avatar von Thunfisch
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    Zitat Zitat von CasaGrande Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich soll damit nichts verharmlost oder beschönigt werden, aber immer nur "Endzeitstimmung" ... ?
    Hi CasaGrande,

    bin auch ein Gegner von gelebter Endzeitstimmung und würde die Welt vielleicht auch gerne durch die Brille des Hr. Hirstein sehen, klappt in diesem Fall leider nicht.
    In einer Erwiderung auf einen früheren Kommentar dieses Autors steht wörtlich:
    "Im Unterschied dazu beruhen die vom Autor des Artikels geäußerten Einwände allesamt auf Hoffnungen und eben nicht auf Fakten. Somit werden die Dinge auf den Kopf gestellt: die Fakten werden bezweifelt und die Hoffnungen werden zu Fakten erklärt."
    Quelle: http://www.energiekrise.de/news/foru...ZZ-Artikel.pdf

    Leider scheint mir diese Einschätzung auch auf den von dir verlinkten Beitrag zuzutreffen.

    Gruß Thorsten

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  20. #536
    Petrijünger Avatar von imanfree
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    Tja Leute ....
    die Idee BP zur Rechenschaft zu ziehen klingt zwar gut... aber alles was die ausgeben haben sie schon lange verdient. Diesen Tribut bezahlen wir an der Zapfsäule.. seit Jahren.. denn die Ölmultis kassieren soviel Geld und da planen die Berater schon mal so eine Sauerei ein. Solange die Welt "vermeintlich" von Öl abhängig ist müssen wir damit rechnen-ebenso wie mit dem Supergau in Europa wenn Atomkraft die "einzige" Möglichkeit ist uns mit Strom zu versogen.
    Grüße aus dem Allgäu
    Andi

    Schopenhauers Entropie-Gesetz: "Wenn man einen Teelöffel Wein in ein Fass Jauche gibt, ist das Resultat Jauche. Wenn man einen Teelöffel Jauche in ein Fass Wein gibt, ist das Resultat ebenfalls Jauche."


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  22. #537
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    Hallo

    Du vergisst eins Erdöl ist nicht nur Energielieferant sondern unverzichtbarer Rohstoff der chemischen Industrie.
    Deine Angelschnüre etc etc sind ohne Erdöl nicht herstellbar, nahezu jedes Stück Plaste ist irgendeiner Form aus Erdöl hergestellt.
    Medikamente, Schmierstoffe, Klebstoffe, Düngemittel alles Öl. Und solange eine Nachfrage besteht wird man es fördern müssen ein 100% Verzicht auf Öl ist einfach nicht mehr möglich. Es gibt einfach noch nicht genügend Ersatzstoffe. Die "vermeintliche" Abhängigkeit vom Öl ist eine tatsächliche.
    Was mich zur Zeit am meisten stört ist dieser Endzeit hype der bei jeder Katastrophe heraufbeschworen wird. Alle zuviel 2012 geguckt glaub ich.
    All die Verschwörungstheorien über Kartelle ihre Macht etc sind doch Blödsinn, einerseits wollen wir in den Urlaub fliegen, mit der Fähre nach Norwegen und mit dem Auto zum angeln. Aber was das eigentlich in diesem Konstrukt bedeutet, machen sich die wenigsten klar. Es bedeutet nichts anderes als das wir der Grund für die Förderung von Öl sind, jeder einzelne hat eigentlich seinen Anteil an den Folgen der Förderung zu tragen, denn letztendlich sind wir die Nutzniesser der Ölförderung.

    Gruss
    Olli
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  23. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Holtenser für den nützlichen Beitrag:


  24. #538
    Petrijünger Avatar von imanfree
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    Zitat Zitat von Holtenser Beitrag anzeigen
    Hallo

    Du vergisst eins Erdöl ist nicht nur Energielieferant sondern unverzichtbarer Rohstoff der chemischen Industrie.
    Deine Angelschnüre etc etc sind ohne Erdöl nicht herstellbar, nahezu jedes Stück Plaste ist irgendeiner Form aus Erdöl hergestellt.
    Medikamente, Schmierstoffe, Klebstoffe, Düngemittel alles Öl. Und solange eine Nachfrage besteht wird man es fördern müssen ein 100% Verzicht auf Öl ist einfach nicht mehr möglich. Es gibt einfach noch nicht genügend Ersatzstoffe. Die "vermeintliche" Abhängigkeit vom Öl ist eine tatsächliche.
    Was mich zur Zeit am meisten stört ist dieser Endzeit hype der bei jeder Katastrophe heraufbeschworen wird. Alle zuviel 2012 geguckt glaub ich.
    All die Verschwörungstheorien über Kartelle ihre Macht etc sind doch Blödsinn, einerseits wollen wir in den Urlaub fliegen, mit der Fähre nach Norwegen und mit dem Auto zum angeln. Aber was das eigentlich in diesem Konstrukt bedeutet, machen sich die wenigsten klar. Es bedeutet nichts anderes als das wir der Grund für die Förderung von Öl sind, jeder einzelne hat eigentlich seinen Anteil an den Folgen der Förderung zu tragen, denn letztendlich sind wir die Nutzniesser der Ölförderung.

    Gruss
    Olli
    Natürlich ich nehme mich da nicht aus- denn selbst die Komunikation über das Internet geht nicht ohne fossile Resoursen- war ein Denkanstoß, denn solange wir so leben müssen auch wir diese Katastrophen mittragen. Mir wäre es auch lieber wir könnten anders- but so long- naja anders ist nicht.
    Geändert von imanfree (14.05.2010 um 13:32 Uhr) Grund: verdammichtes Rechtschreibung

    Schopenhauers Entropie-Gesetz: "Wenn man einen Teelöffel Wein in ein Fass Jauche gibt, ist das Resultat Jauche. Wenn man einen Teelöffel Jauche in ein Fass Wein gibt, ist das Resultat ebenfalls Jauche."


  25. Der folgende Petrijünger sagt danke an imanfree für diesen nützlichen Beitrag:


  26. #539
    Moderator Avatar von Thunfisch
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    Zitat Zitat von Holtenser Beitrag anzeigen
    ... jeder einzelne hat eigentlich seinen Anteil an den Folgen der Förderung zu tragen, denn letztendlich sind wir die Nutzniesser der Ölförderung.
    Hi Olli,

    im Prinzip hast du Recht, aber eben auch nur im Prinzip...
    Wenn bei Off-shore-Bohrungen bspw. aus Kostengründen auf Sicherheitseinrichtungen verzichtet wird, kann ich nicht erkennen, wo mein/unser "Anteil an den Folgen" einer Katastrophe wie jetzt im Golf liegt.
    Gemessen an der Fördermenge würde die Investition in die Sicherheit bei unter 0,1 % des Ertrags liegen. Die Gier der Konzerne verlangt aber auch noch diese "unnötigen Kosten" einzusparen. An den internationalen Rohölbörsen würde diese Investition überhaupt nicht ins Gewicht fallen.
    Und noch was: unabhängig von der Höhe einer Strafzahlung und den Kosten für die "Beseitigung der Folgen" - mit Geld kann man den Schaden nicht beheben, höchstens die direkten Folgen für die wirtschaftlich vom Meer abhängigen Betroffenen mildern und auch das noch nicht mal nachhaltig.

    Gruß Thorsten

  27. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


  28. #540
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    Hallo Olli,

    das wir alle Nutznießer der Ölvorkommen sind, ist klar, das Öl sich auch in unwahrscheinlich vielen Gegenständen des täglichen Lebens wiederfindet auch, diese Tatsache wirft ohnehin die Frage auf, ob es sinnvoll ist, Öl durch den Auspuff zu jagen oder zu verheizen, aber das nur am Rande. Was die Kartellgeschichten angeht, halte ich diese weder für Blödsinn, noch für abwegig.
    Erstens widerspricht es einfach den Interessen der Ölindustrie alternative Techniken zu fördern, bzw. der Einführung zu unterstützen. Was nicht nur meiner Meinung nach ein wesentlicher Hemmschuh bei der Entwicklung neuer Technologien ist. Wo so viel Geld verdient wird, wie bei der Ölförderung und -weiterverarbeitung setzt man sich über moralische und ethische Bedenken hinweg. Von Umweltgesichtspunkten sowie so abstrakten Aspekten wie Verantwortung für die Zukunft wollen wir garnicht erst reden. Auch die Tatsache das einfachste Marktregeln, sowie Angebot und Nachfrage und freier Wettbewerb in Bezug auf Rohöl und Treibstoff nicht gelten spricht für eine Kartellbildung der Anbieter und Produzenten.
    Was die Endzeitstimmung angeht, hast Du mal einen ölverseuchten Strand oder eine Bucht gesehen, wo mit jeder Welle neues Öl an Land kommt?? Da kommt bei den Betroffenen, Anwohnern und Helfern schnell Endzeitstimmung auf. Als das mit der Exxon Valdez passiert ist, war ich gerade 6 Monate aus Alaska weg, aber ein Großteil meiner Kommilitonen, mit denen ich teilweise noch heute Kontakt habe, sind aus Fairbanks wo wir studiert haben runter an die Küste um zu helfen. Deren Augenzeugenberichte und Bilder, die ich bei späteren Besuchen zu sehen bekam, waren wirklich deprimierend. Auch für die betroffenen Fischer war die Endzeitstimmung ziemlich real, denn heute gibt es rund 1/3 weniger dort und trotz des geringeren Fangdrucks wird weniger gefangen als früher, sodas die Fischer die es, wirtschaftlich, überlebt haben heute noch auf Hilfen des alaskanischen Staates angewiesen sind.

    Gruß Fairbanks

  29. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Fairbanks für den nützlichen Beitrag:


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